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Internationale Befragung unter Autofahrern bestätigt: Fahrer sind häufig abgelenkt - viele sind auch während der Fahrt in sozialen Netzwerken aktiv

Selfies in allen Lebenslagen sind ein großer Trend. Gefährlich wird es hingegen, wenn Fahrer während der Fahrt zum Handy greifen. Weiterer Text über OTS und www.presseportal.de/pm/113613 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/LeasePlan Deutschland GmbH/B. ...

Neuss (ots) - Im Rahmen einer internationalen Fahrerumfrage befragte der "LeasePlan MobilitätsMonitor" Vielfahrer unter anderem zu den Themen Aggressivität im Straßenverkehr und Verkehrssicherheit. Die Studie ergab: Telefonieren, SMS schreiben und soziale Netzwerke - viele Fahrer können auch während der Fahrt das Smartphone nicht aus der Hand legen.

Anlässlich des Tags der Verkehrssicherheit rief LeasePlan, die weltweit größte herstellerunabhängige Leasinggesellschaft, Autofahrer und Dienstwagennutzer in mehr als 20 Ländern auf, an einer Umfrage teilzunehmen. Insgesamt beteiligten sich 3.377 Vielfahrer an der Studie des "LeasePlan MobilitätsMonitors". Im Rahmen der Umfrage wurden auch fast hundert deutsche Autofahrer befragt. Inzwischen liegen die ersten Ergebnisse der Studie vor. Sie behandeln die Themen Verkehrssicherheit und Aggressivität im Straßenverkehr. Um Anonymität und Neutralität zu gewährleisten wurde die Studie vom renommierten Meinungsforschungsinstitut TNS Dimarso durchgeführt.

Multitasking während der Autofahrt

Unter den befragten Autofahrern in Deutschland gehört Telefonieren zu den beliebtesten Tätigkeiten, denen sie sich während der Fahrt widmen. Die überwiegende Mehrheit der Befragten (90%) gab an, in den vergangenen Monaten im Auto telefoniert zu haben. Auch Trinken (77%) und Essen (59%) gehörten zu den Top-3 der Multitasking-Aktivitäten im Auto. "Bei diesen Ergebnissen müssten wir beachten, dass überproportional viele Dienstwagenfahrer an der Befragung teilgenommen haben. Diese verfügen häufig über eingebaute Freisprecheinlagen im Fahrzeug. Dennoch sollten Arbeitgeber, die Freisprecheinlagen nicht bindend in der Pflichtausstattung der Fahrzeuge verankert haben, angesichts dieser Angaben hellhörig werden", kommentiert Gunter Glück, Geschäftsleitungsmitglied bei LeasePlan die Ergebnisse der Studie.

Rund ein Fünftel der Befragten greift zum Handy

Überraschender sind hingegen die Plätze vier und fünf der Tätigkeiten, denen Fahrer im Auto nachkommen. Ein Fünftel der Befragten (21%) gibt an, während der Fahrt entweder SMS zu schreiben bzw. zu lesen oder in sozialen Netzwerken unterwegs zu sein. Wertet man die Antworten strikt nach Tätigkeit aus, so rangieren Textnachrichten (17%) auf Platz vier und soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter und Co. (16%) auf Platz fünf.

Der LeasePlan MobilitätsMonitor hat darüber hinaus auch erhoben, welche sozialen Netzwerke die Befragten generell nutzen. Die Fahrer sind vor allem auf Xing (41%), Facebook (40%) und LinkedIn (15%) zu finden.

Was deutsche Autofahrer am meisten nervt

Auch aggressives Fahrverhalten kann die Verkehrssicherheit gefährden. Am meisten nervt deutsche Autofahrer bei anderen Verkehrsteilnehmern zu langsames Fahren (31%), zu dichtes Auffahren (28%) und wenn andere Autofahrer die Fahrbahn blockieren (19%).

Doch obwohl sich deutsche Autofahrer über aggressives Fahrverhalten anderer Verkehrsteilnehmer ärgern, stellen sie ähnliche Verhaltensweisen bei sich selbst fest. So gaben die Befragten an, dass sie in den letzten zwölf Monaten zu schnell gefahren (72%) oder zu dicht aufgefahren (53%) sind. Jeder Vierte gab an, andere Autofahrer beschimpft oder beleidigt zu haben.

Fahrersicherheit erhöhen

Unternehmen, die ihren Arbeitnehmern Dienstwagen zur Verfügung stellen, haben durchaus Möglichkeiten, die Fahrersicherheit zu erhöhen. Dienstwagennutzer gaben im Rahmen des LeasePlan MobilitätsMonitors an, dass ihr Arbeitgeber ihnen entweder die Teilnahme an solchen Trainingseinheiten ermöglicht (51%) und/oder ihnen durch regelmäßige E-Mails (46%) Informationen zur Verkehrssicherheit zugänglich macht. Während rund die Hälfte der Fahrer über diverse Wege gut informiert wird, gab ein Viertel der Befragten (26%) an, keinerlei Informationen zur Fahrersicherheit zu erhalten. "Ich finde dieses Ergebnis erschreckend hoch. Fuhrparkmanagementgesellschaften wie LeasePlan bieten diverse Risk Management Maßnahmen an, die die Fahrersicherheit erhöhen und damit auch die präventive Unfallvermeidung im Fokus haben", so Glück. "Unternehmen, die Fahrer ermuntern können ihr Verhalten zu ändern, könnten in drei Bereichen erfolgreich sein: Sie können die Fahrersicherheit erhöhen, CO2-Emissionen reduzieren und gleichzeitig finanzielle Einsparungen realisieren."

Über den LeasePlan MobilitätsMonitor

Als die weltweit größte Leasing- und Fuhrkmanagementgesellschaft setzt LeasePlan seit Jahrzehnten Maßstäbe in der Branche. Mit dem "LeasePlan MobilitätsMonitor" möchte LeasePlan Entscheidungsträger in den Bereichen Fuhrpark und Mitarbeitermobilität informieren und am Puls der Zeit halten. In einer Zeit, in der sich automobile Mobilität durch Entwicklungen wie Corporate Carsharing, Elektromobilität und Telematik schneller weiterentwickelt, als in den Jahrzehnten zuvor. In regelmäßigen Abständen greift die Leasinggesellschaft deshalb auf ihr Unternehmensnetzwerk in mehr als 30 Ländern zurück, um wertvolles Wissen zur weltweiten Mobilität bereitzustellen.

Über LeasePlan

LeasePlan bietet eine umfassende Servicepalette für betriebliche Fuhrparks, vom Finanzleasing von Firmenfahrzeugen bis hin zum kompletten Fuhrparkmanagement inklusive Consultingleistungen.

LeasePlan - eine Tochter der niederländischen LeasePlan Corporation N. V. - ist eine markenneutrale und international operierende Firmengruppe mit Niederlassungen in 23 europäischen Staaten sowie in den USA, Kanada, Mexiko, Brasilien, Russland, Indien, Australien, Neuseeland und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Insgesamt hat LeasePlan rund 1,3 Millionen Fahrzeuge unter Vertrag und ist damit Weltmarktführer.

Die LeasePlan Deutschland GmbH wurde 1973 in Düsseldorf gegründet. In der Hauptverwaltung in Neuss sowie in den Niederlassungen in Neuss, Hamburg, Frankfurt, Stuttgart und München sowie in den Gebrauchtwagen Outlets in Neuss und Nürnberg sind über 360 Mitarbeiter beschäftigt. Mitte 2014 wurden in Deutschland über 86.500 Pkw, Transporter und Nutzfahrzeuge betreut.

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