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Gewalt unter Heranwachsenden: 13 Prozent der Kinder sind betroffen

Gewalt unter Heranwachsenden: 13 Prozent der Kinder sind betroffen
13 Prozent der befragten Eltern geben an, dass ihr Kind schon einmal Opfer massiverer Gewaltanwendungen durch andere Kinder war. Weiterer Text über OTS und www.presseportal.de/pm/113164 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Bayer Vital GmbH/Oliver Wolff"

Leverkusen (ots) - Eine repräsentative Forsa-Umfrage mit 1.028 befragten Eltern von Kindern zwischen sechs und zwölf Jahren im Auftrag der Bepanthen-Kinderförderung zeigt auf, dass Gewalt unter Kindern bereits alltäglich ist. 17 Prozent der Mütter und 10 Prozent der Väter geben an, dass ihr Kind so stark von anderen Kindern geschlagen oder getreten wurde, dass es blaue Flecken oder andere Verletzungen davongetragen hat.

Die Auswirkungen solcher Gewalterfahrungen mit Kindern sind prekär: Betroffene Kinder leiden oftmals unter Angstzuständen, etablieren nur geringe Konfliktlösungsstrategien und haben Selbstwertprobleme. Laut der Forsa-Umfrage fühlen sich 50 Prozent der betroffenen Kinder mit Gewalterfahrungen hilf- und machtlos. 40 Prozent der Kinder haben sich gegen den Angriff körperlich gewehrt, sozusagen aus Notwehr.

"Kinder, die Gewalt durch ihre Altersgenossen erfahren haben, erleben massive Grenzüberschreitungen. Sind sie diesen Übergriffen in ihrer Entwicklung über eine längere Zeit ausgesetzt, entwickeln sie unterschiedlichste Strategien. Einige reagieren dann oft selbst mit grenzüberschreitendem Verhalten z.B. Aggressivität. Andere ziehen sich aus der Gesellschaft zurück. Die Kinder werden misstrauisch und vertrauen ihrer Umwelt nicht mehr", erklärt Katia Saalfrank, Diplom-Pädagogin und Schirmherrin der Bepanthen-Kinderförderung.

40 Prozent der befragten Eltern geben an, dass ihr Kind große Angst hatte, dass sich ein solcher Vorfall wiederholt. Ebenso viele sagen, ihr Kind wirkte nach der Gewalterfahrung traurig und depressiv. 41 Prozent berichten, ihr Kind hätte versucht zu schlichten, damit das andere von ihm ablässt.

Es ist wichtig, dass die betroffenen Kinder das Gespräch zu Vertrauenspersonen, wie Eltern und Lehrern, suchen. "Diese Kinder trauen sich jedoch oft nicht, um Hilfe zu bitten. Deshalb ist es essenziell, frühzeitig mit Kindern über Gewalt zu sprechen, entstehende Konflikte nicht unter den Teppich zu kehren, sondern diese wertschätzend zu klären und mit Kindern so auch Strategien für gute Lösungsmöglichkeiten zu erarbeiten. Es geht darum, dass Kinder positive Erfahrungen machen und Vertrauen entwickeln, um so zu lernen Konflikte zu bewältigen", erläutert Saalfrank.

Unterstützung durch die Bepanthen-Kinderförderung

Für eine gute Entwicklung brauchen Kinder grundsätzlich Unterstützung und geschützte Räume in denen sie sich sicher und ernst genommen fühlen und Ansprechpartner für ihre Bedürfnisse finden können. Aus diesem Grund wurde im Jahr 2008 die Bepanthen-Kinderförderung ins Leben gerufen.

Die Förderung von sozial schwachen Kindern ist Teil der gesellschaftlichen Verantwortung von Bayer, die seit vielen Jahrzehnten fester Bestandteil der Unternehmensphilosophie ist. Die Bepanthen-Kinderförderung umfasst eine jährliche Spende für das Kinderhilfsprojekt "Die Arche" e.V., auf die Bedürfnisse der Kinder zugeschnittene Freizeitförderprogramme sowie Sozialforschungsprojekte zur Perspektive sozial benachteiligter Kinder.

Über Bayer HealthCare Deutschland

Bayer HealthCare Deutschland vertreibt die Produkte der in der Bayer HealthCare AG zusammengeführten Divisionen Animal Health, Consumer Care, Medical Care (Diabetes Care und Radiology) und Pharmaceuticals. Das Unternehmen konzentriert sich auf das Ziel, in Deutschland innovative Produkte in Zusammenarbeit mit den Partnern im Gesundheitswesen zu erforschen und Ärzten, Apothekern und Patienten anzubieten. Die Produkte dienen der Diagnose, der Vorsorge und der Behandlung akuter und chronischer Erkrankungen sowohl in der Human- als auch in der Tiermedizin. Damit will Bayer HealthCare Deutschland einen nachhaltigen Beitrag leisten, die Gesundheit von Mensch und Tier zu verbessern.

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