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130 Jahre Pharma-Forschung und Herstellung in Ludwigshafen - mit Blick in die Zukunft!

130 Jahre Pharma-Forschung und Herstellung in Ludwigshafen - mit Blick in die Zukunft!
130 Jahre Pharma-Forschung und Herstellung in Ludwigshafen - mit Blick in die Zukunft! / Dr. Ernert, der erste Chemiker der Knoll & Co. in seinem Labor am Ludwigshafener Standort (ca. 1927). Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/112983 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte ...

Wiesbaden/Ludwigshafen (ots) - Der AbbVie-Standort Ludwigshafen feiert Geburtstag und blickt nicht nur auf eine spannende Historie zurück: Als Forschungs-, Entwicklungs- und Produktionsstandort nimmt 'LU' einen wichtigen Platz in der AbbVie-Welt der Gegenwart und Zukunft ein.

Diesen Erfolg hätten sich die Brüder Albert und Hans Knoll wohl selbst nicht träumen lassen, als sie am 23. Oktober 1886 am jetzigen Standort ihr Pharmaunternehmen Knoll & Co. gründeten. Ihr damaliges Wohnhaus, das gleichzeitig auch Firmensitz war, steht bis heute auf dem Gelände. Grundlage der Erfolgsstory war Codein, ein Hustenmedikament auf Morphinbasis. Dr. Albert Knoll war es gelungen, den bis dato teuren Wirkstoff kostengünstig zu produzieren und so das Medikament einer breiten Bevölkerung zur Verfügung zu stellen.

Seither war der Standort Zeuge von vielen Veränderungen: Computer ersetzten die alte Lochkartentechnik, E-mails lösten die alte Rohrpost ab. Auch der Firmenname wechselte: Knoll kam erst zur BASF, später zu Abbott und seit 2013 wehen am Standort die AbbVie-Fahnen. Trotz dieser Veränderungen setzten die Verantwortlichen stets auf Kontinuität in der Erforschung und Produktion von Arzneimitteln - zum Beispiel beim Kampf gegen das HI-Virus, Hepatitis C oder Tumorzellen. Mit seinem Biologikum gegen chronisch-entzündliche Erkrankungen schreibt AbbVie noch immer eine der Erfolgsgeschichten der Neuzeit in der Pharmabranche.

1.000 Forscher für wirksame Medikamente

Wie zu Beginn der Standort-Geschichte arbeiten Mitarbeiter in Ludwigshafen daran, mit ihren Ideen einen Unterschied im Leben von Menschen zu machen. Mittlerweile sind rund 1.000 Forscher am Standort aktiv, um innovative Therapien für Menschen auf der ganzen Welt zu entwickeln. Die Forschungsschwerpunkte liegen auf Erkrankungen des Immunsystems, der Onkologie sowie Krankheiten des zentralen Nervensystems wie Alzheimer oder Multiple Sklerose. "Wir entwickeln hier am Standort sowohl kleine Moleküle als auch komplexe biologische Wirkstoffe und sind an allen Phasen der klinischen Entwicklung bis hin zur Marktreife beteiligt", erklärt R&D-Geschäftsführer Stefan Simianer. Als globales Kompetenzzentrum für die Schmelzextrusions-Technologie Meltrex ist Ludwigshafen in vielen globalen Projekten intensiv tätig.

Standort fit für die Zukunft

"Bis 2020 erwarten wir insgesamt 20 neue Zulassungen", so Patrick Horber, Geschäftsführer Commercial. Dafür investiert AbbVie rund 18,7 Prozent des Gesamtumsatzes in die eigene Forschung und Entwicklung - ein echter Spitzenwert in der Branche. Doch in Ludwigshafen passiert noch viel mehr: Die Mitarbeiter in der Produktion stellen Medikamente für den Weltmarkt her. Als Exzellenzzentrum für Meltrex und für die Verpackung beliefert LU inzwischen mehr als 60 Länder. "Sicherheit und Zuverlässigkeit sind dabei unsere oberste Priorität", verspricht Thomas Scheidmeir, der dritte Geschäftsführer von AbbVie Deutschland und verantwortlich für Operations. Hierfür hat das BioPharma-Unternehmen den Standort in den letzten Jahren immer weiter ausgebaut und verbessert. Auch aktuell wird fleißig investiert, beispielsweise in neue Labore, Büroräume sowie eine eigene Kinderbetreuung am Standort.

Von der Keimzelle zum globalen Kompetenzzentrum

Wussten Sie, dass Albert Knoll sein Codein anfangs in handelsüblichen Suppenschüsseln kristallisierte? Oder dass noch in den 70er Jahren Medikamente von Konditoren beim Dragiervorgang in Kupferkesseln lackiert wurden? In den nächsten Wochen und Monaten berichten wir über einige Highlights der letzten 130 Jahre - hier auf www.abbvie.de und über unseren Twitter-Kanal @abbvie_de unter #Lu130.

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