Deutscher Verband Flüssiggas e. V.

Weltumwelttag 2015: Schadstoffreduktion und verbesserte Luftqualität mit Flüssiggas

Berlin (ots) - "Angesichts der ambitionierten Ziele der Bundesregierung beim Klimaschutz und der Luftqualität drängt sich der Einsatz des Energieträgers Flüssiggas förmlich auf", so Rainer Scharr, Vorsitzender des Deutschen Verbandes Flüssiggas, anlässlich des Internationalen Tages der Umwelt 2015. Flüssiggas ist emissionsarm, verbrennt CO2-reduziert und leistet sowohl im Verkehr als auch im Gebäude- und Freizeitbereich einen signifikanten Beitrag zum Umweltschutz:

Der CO2-Ausstoß von Autogas, wie Flüssiggas als Kraftstoff genannt wird, ist in der Gesamtbetrachtung um etwa 20 Prozent geringer als bei Benzin. Im Vergleich zum Benzin-Direkteinspritzer reduziert der Alternativkraftstoff Nr.1 die Partikelmasse und die Partikelanzahl von gesundheitsschädlichem Feinstaub um 74 Prozent bzw. knapp 99 Prozent. Schadstoffe wie Benzol, Ruß und polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) treten praktisch nicht auf. Der Ausstoß von Stickoxid ist verringert.

Im Schwerlastverkehr kann Autogas in Kombination mit Diesel eingesetzt werden. Auch in mobilen Maschinen in der Bau- und Landwirtschaft und im Binnenschiffsverkehr kann der Einsatz von Flüssiggas als schadstoffarmer Kraftstoff die lokale Luftqualität verbessern.

Als Heizenergie kann Flüssiggas ebenfalls einen wesentlichen Effizienzbeitrag leisten. Flüssiggas hat einen exzellenten Heizwert und von allen nicht leitungsgebundenen Energien (Kohle/Heizöl) die niedrigsten Emissionswerte. Besonders in ländlichen Regionen, die nicht ans Erdgasnetz angeschlossen sind, ist Flüssiggas eine umweltfreundliche Alternative zum Heizöl. Flüssiggas ist nicht giftig und nicht wasserlöslich. Nicht zuletzt deshalb darf Flüssiggas in Natur- und Wasserschutzgebieten eingesetzt werden.

Als vielseitiges Produkt fördert Flüssiggas auch im Freizeitbereich aktiv den Umweltschutz. Ob beim Camping, Grillen oder unterwegs mit dem Wohnwagen - kaum eine Energie ist gleichzeitig so effizient und sauber. Ein Holzkohlegrill setzt pro Grilleinheit fast sieben Kilogramm Kohlenstoffdioxid frei. Etwa 70 Millionen Mal wird in Deutschland während der Sommermonate der Holzkohlegrill benutzt. Der dadurch verursachte CO2-Ausstoß beträgt insgesamt fast eine halbe Milliarde Kilogramm. Ein mit Flüssiggas betriebener Grill hingegen verbrennt ohne Rauch und Rückstände.

"Zusammen ist es Klimaschutz" lautet das diesjährige Motto des Weltumwelttages 2015. Die globale Initiative der Vereinten Nationen wurde bereits 1972 zum ersten Mal durchgeführt und findet mittlerweile in über 100 Ländern statt.

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