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Selbstanzeige: Immer mehr Steuersünder nutzen die strafbefreiende Selbstanzeige

Köln, Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München, Stuttgart (ots) - Immer mehr Steuerhinterzieher nutzten das Mittel der Selbstanzeige, um in die Steuerehrlichkeit zurückzukehren. 2014 gingen schon knapp 32.000 Selbstanzeigen ein. Ein neuer Rekord.

GRP Rainer Rechtsanwälte Steuerberater, Köln, Berlin, Bonn, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart führen aus: Ab dem kommenden Jahr werden die Regeln für die Selbstanzeige bei Steuerhinterziehung verschärft. Das scheint Wirkung zu zeigen. Nach einer Umfrage der "Welt am Sonntag" bei den Landesfinanzministerien haben sich in diesem Jahr schon knapp 32.000 Steuersünder selbst angezeigt. Damit ist schon jetzt der Rekord aus dem Vorjahr übertroffen. 2013 gingen demnach rund 24.000 Selbstanzeigen beim Fiskus ein. Auch das stellte einen Rekord dar.

Von Schleswig-Holstein bis Bayern, von Mecklenburg-Vorpommern bis Baden-Württemberg ist die Zahl der Selbstanzeigen Medienberichten zu Folge in allen Bundesländern mit Ausnahme von Hessen gestiegen. Spitzenreiter ist Baden-Württemberg gefolgt von NRW und Bayern. Die Selbstanzeigen bescheren den Finanzministerien einen wahren Geldsegen. Das ist wohl auch ein Grund, warum die Selbstanzeige bei Steuerhinterziehung weiter erhalten bleibt. Letztlich können Bund und Steuersünder von dieser Regelung profitieren.

Die rasant steigende Zahl der Selbstanzeigen geht vermutlich auch auf die geplanten Verschärfungen ab 2015 zurück. Ab dem 1. Januar müssen die Steuersünder damit rechnen, dass die Selbstanzeige wesentlich schwieriger und wesentlich teurer wird. So müssen u.a. die Steuerverfehlungen der vergangenen zehn Jahre gegenüber dem Finanzamt erklärt werden. Bisher sind es nur fünf Jahre. Zudem steigt der Strafzuschlag. Komplett straffrei bleibt die Steuerhinterziehung bei einer Selbstanzeige dann nur noch bis zu einem Hinterziehungsbetrag von maximal 25.000 Euro. Bisher liegt diese Grenze noch bei 50.000 Euro.

Eine Selbstanzeige kann aber nur dann ihre Wirkung entfalten, wenn sie rechtzeitig gestellt wird und vor allem auch vollständig ist. Schon kleine Fehler können dazu führen, dass die Selbstanzeige verpufft und eine Verurteilung wegen Steuerhinterziehung droht. Daher sollte eine Selbstanzeige auch nicht auf eigene Faust oder mit Hilfe vorgefertigter Musterformulare gestellt werden, sondern nur mit Unterstützung von im Steuerrecht erfahrenen Rechtsanwälten und Steuerberatern.

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