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Von der Schweinebucht-Invasion bis in die Gegenwart: ZDFinfo-Reihe "Geheimes Kuba" mit vier neuen Folgen

Von der Schweinebucht-Invasion bis in die Gegenwart: ZDFinfo-Reihe "Geheimes Kuba" mit vier neuen Folgen
Dariel "Benigno" Alarcon Ramirez, kubanischer Revolutionär Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/105413 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/ZDFinfo"

Mainz (ots) - Fortsetzung von "Geheimes Kuba" mit den neuen Folgen 5 bis 8: ZDFinfo bietet am Freitag, 11. März 2016, einen über vierstündigen Doku-Abend, an dem von 20.15 Uhr bis weit nach Mitternacht die facettenreiche Geschichte des karibischen Inselstaates gezeigt wird - mit bisher nicht veröffentlichtem Filmmaterial und zahlreichen Zeitzeugen-Interviews.

Los geht der lange Kuba-Abend um 20.15 Uhr mit zunächst zwei Folgen, die ZDFinfo bereits im vergangenen Dezember gesendet hatte: "Mafiabosse und Putschisten" sowie "Diktatur und Revolution". Ab 21.40 Uhr sind dann erstmals die vier neuen Folgen zu sehen: "Schweinebucht und neue Liebe", "Rubel und Raketen", "Militärmacht und Drogensumpf", "Staatswillkür und ferne Hoffnung".

Die "Schweinebucht"-Folge schildert, wie die US-Regierung unter Präsident Eisenhower 1959 Fidel Castro zunächst als neuen kubanischen Machthaber unterstützte, ihn jedoch bald wieder fallen ließ. Am 3. Januar 1963 brachen die USA sämtliche diplomatischen und wirtschaftlichen Beziehungen zu Kuba ab.

Die Folge "Rubel und Raketen" (22.25 Uhr) zeigt, wie Fidel Castro, als er sich durch die USA immer stärker isoliert sah, neue Verbündete suchte und die Sowjetunion sofort bereit war, Kuba zu unterstützen. Um einen Trumpf gegen künftige Invasions-Versuche der USA in der Hand zu haben, erlaubte Castro der Sowjetunion, Atomwaffen auf Kuba zu stationieren - Auslöser der Kuba-Krise.

Folge 7, "Militärmacht und Drogensumpf" (23.10 Uhr), blickt zum einen auf die 1,2 Millionen Kubaner, die während des Castro-Regimes aus Kuba flohen und zeichnet zudem nach, wie Kuba nach dem Zerfall der Sowjetunion ab 1989 auf sich allein gestellt war. Die Rettung für das kubanische Volk und für Castro lag in dem Entschluss, das Land für den internationalen Tourismus zu öffnen.

Die letzte Folge der achtteiligen Reihe "Staatswillkür und ferne Hoffnung" (23.55 Uhr) widmet sich dem jüngeren Weg in die politische und gesellschaftliche Gegenwart der Karibikinsel: Wie Fidel Castro die Macht an seinen Bruder Raúl Castro übertrug und 2008 zurücktrat ist ebenso Thema wie die weitere schrittweise Öffnung des Landes, die bereits mit dem internationalen Tourismus begonnen hatte. Raúl Castro selbst hat bereits angekündigt, dass er 2018 von seinem Amt als Präsident zurücktreten wolle, um den Weg für einen echten Machtwechsel frei zu machen.

Dieser Wandel, der sich auch in der Annäherung zwischen den USA und der Karibikinsel zeigt und durch die Wiedereröffnung der US-Botschaft im Juli 2015 symbolisch vollzogen wurde, ist Anlass dieser achtteiligen Geschichtsreihe zur wechselvollen Geschichte Kubas. Am Freitag, 18. März 2016, sendet ZDFinfo von 12.00 Uhr bis 16.30 Uhr erneut sechs Folgen von "Geheimes Kuba".

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