Grieshaber Logistics Group AG

Herausforderung Kühlkette - Praxisforum der Grieshaber Logistics Group

Bad Säckingen (ots) - Im Rahmen des 9. Logistik-Praxisforums in den Räumen der Grieshaber Logistics Group AG konnte Vorstandsmitglied Toni Elbert am 09.11.2011 über 40 Teilnehmer begrüßen. Leitgedanke war das Meistern der Herausforderungen, welche eine temperaturgeführte Logistik an die Pharmaindustrie sowie an Dienstleister wie die Grieshaber Logistics Group stellt.

Aus verschiedenen Blickwinkeln bewerteten vier Referenten die Anforderungen an die Temperaturüberwachung von Arzneimitteln - im nationalen sowie internationalen Einsatzbereich.

Unabhängig von der Betrachtungsweise präsentieren sich die Anforderungen an die komplette Supply Chain von Arzneimitteln nicht erst seit der Arzneimittelwirkstoffherstellungsverordnung (AMWHV) in neuem Licht. Für alle Beteiligten in der Supply Chain temperatursensitiver Arzneimittel stellt sich aktuell die Frage, mit welchen Maßnahmen zukünftig die Versendung von Arzneimitteln in die internationalen Märkte erfolgen muss. Neben dem Bereich der Kühltransporte von 2 bis 8 Grad Celsius wurde intensiv diskutiert, wie die Anforderungen zum Thema Ambient-Ware (15 bis 25 Grad Celsius) in die Praxis umzusetzen sind.

Moderator Thomas Peither demonstrierte die Komplexität der Regularien in dem er diese als Haus mit verschiedenen Ebenen darstellte. Dieses Haus bestehe aus Gesetzen, Richtlinien, Empfehlungen sowie Qualitätssystemen als kundenindividuelles Konzept. Problematisch sei jedoch die Umsetzung dieser Ebenen, die bisher noch nicht vollständig geklärt sei.

Des Weiteren argumentierte Klaus Giokalas (Roche Pharma AG), dass die Anforderungen im Bereich 2-8 Grad Celsius mittlerweile auch den Ambient Temperaturkorridor (15-25 Grad) betreffen. Die dazu zur Verfügung stehenden Kapazitäten werden bereits von der Roche Pharma AG genutzt. Dies ist ein unerlässlicher Schritt um eine optimierte Patientensicherheit zu gewährleisten.

Genauso interessant erwiesen sich die Differenzen der jeweils nationalen Gesetzgebungen. So existierten laut Carsten Glos in Deutschland weitaus mehr die Kühlung betreffende Behörden und Institute als etwa in Österreich, zudem unterscheide sich die Definition der Bandbreiten im internationalen Vergleich wesentlich. Diese Erfahrung führte unter anderem dazu, dass die trans-o-flex Thermomed GmbH & Co KG nun Bi-Thermosysteme mit jeweils 2-8 und 15-25 Grad Celsius einsetzt. Achim Bundschuh (tkv* GmbH) unterstrich diesen Trend und zeigte seine Erfahrungen mit Kühltransportsystemen auf. In der heutigen Praxis hätten sich Mehrkammerkühlsysteme als Alternativlösung bewährt.

In der abschließenden Podiumsdiskussion wurden die Herausforderungen für die Marktteilnehmer diskutiert. Dabei erwies sich die Kostenfrage als zentrales Thema. Temperaturgeführte Läger und Transporte werden definitiv höhere Kosten bedeuten - für Dienstleister sowie Hersteller.

Anhand von zwei Marktplätzen verdeutlichte die Grieshaber Logistics Group AG im Anschluss, wie das Unternehmen in nationaler sowie internationaler Temperaturführung aufgestellt ist. Die Gruppe betreibt bereits mehrere Pharma-Warehouses mit verschiedenen Kühlbandbreiten. Ein effizientes, weltweites Transportnetzwerk ermöglicht zudem globale Lösungen für Kühltransporte. Das geplante Pharma Center in Rheinfelden wird das breite Angebot in Zukunft mit knapp 50.000 qm ergänzen.

Pressekontakt:

Andreas Grieshaber
Leitung Market Management
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agrieshaber@grieshaber-group.com
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