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Frankfurter Rundschau: Pressestimme zu Hamburg und Gewalt

Frankfurt (ots) - Die Frankfurter Rundschau kommentiert die Debatte über G20:

Es gibt nichts zu beschönigen an der Brutalität der selbsternannten "Linken" und der sogenannten "Party-Hooligans" von Hamburg. Aber wer sie mit Terroristen gleichsetzt, ist seinerseits ein Verharmloser, denn er stellt gezielten mehrfachen Mord auf eine Stufe mit Sachbeschädigung und Körperverletzung. So schlimm diese Straftaten sind, sie sind eben nicht das Gleiche wie Terror. Womit wir beim zweiten Propagandatrick der Konservativen wären: Die politische "Linke" verhalte sich indifferent gegenüber der Gewalt. Niemand im demokratischen Parteienspektrum hat das getan, es sei denn, man bezeichnete Kritik an der Polizei schon als Solidarisierung mit Brandstiftern und Steinewerfern. Genau diesen Eindruck zu erwecken, ist offensichtlich das Ziel der Konservativen.

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