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Frankfurter Rundschau: Kommentar zur Flughafen Hahn-Affäre

Frankfurt (ots) - Noch ist unklar, welche Rolle welches Kabinettsmitglied im Debakel um den gescheiterten Verkauf des Flughafens Hahn gespielt hat. Und auch, ob die Beratungsgesellschaft KPMG tatsächlich geschludert hat. Dies bedarf zunächst der Aufklärung. Dass Klöckner zu diesem frühen Zeitpunkt gleich das schärfste Instrument der Opposition ausgepackt hat, zeugt von mangelndem politischen Instinkt und blindem Aktionismus. Die CDU-Bundesvize hat ihre Fraktion für ihren persönlichen Rachefeldzug ausgenutzt. Sie hat sich selbst geschadet, nicht ihrer Kontrahentin. Geschicktes politisches Handeln sieht anders aus. Glück für Malu Dreyer und ihr Kabinett. Mit so einer Opposition lassen sich Krisen wie diese sogar ohne große Blessuren überleben.

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