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Frankfurter Rundschau: Steigerung von Katastrophe

Frankfurt (ots) - Die Liste der schlechten Nachrichten aus dem syrischen Bürgerkrieg ist wieder länger. Am Montag starben mehrere Menschen, nachdem Raketen gezielt zwei Krankenhäuser und eine Schule zerstörten. Zusätzlich wird immer deutlicher, dass die russische Militäroperation nahezu alle gemäßigten Rebellengruppen aufreibt. Damit wird es immer wahrscheinlicher, dass bald nur noch zwei Kriegsparteien übrig bleiben. Zum einen die Armee von Diktator Baschar al-Assad, zum anderen die Terrormilizen des "Islamischen Staates". Diese Entwicklung gefährdet Kriegsziele des Westens. Die US-geführte Allianz betonte immer, ein Frieden sei nur ohne Assad möglich. Außerdem soll der IS beseitigt werden. Diese Ziele sind nur erreichbar, wenn Moskau seine neu gewonnene Macht dafür einsetzt und dadurch seinem Ziel näher kommt, auf Augenhöhe mit den USA verhandeln zu können. So oder so werden die Gespräche über die Friedensinitiative nicht leichter. Auch das ist keine gute Nachricht.

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