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Frankfurter Rundschau: Pressestimme zu München/Russland

Frankfurt (ots) - Die Frankfurter Rundschau schreibt zu den Konflikten mit Russland:

Die Warnung vor dem Kalten Krieg behindert die Suche nach Lösungen für heiße Kriege in Syrien und der Ukraine. Und Gleiches gilt für die Debatte darüber, ob Medwedew recht hat oder nicht. Es hilft auch nicht, wenn Politiker aus westlichen Ländern Wladimir Putin verteufeln. Schließlich hat er beim Atomabkommen für den Iran mit den USA und Deutschland zusammengearbeitet. All das bedeutet nicht, dass westliche Staaten alle Interessen und Beweggründe Russlands gutheißen müssen. Die Putin-geführte Regierung kann und muss kritisiert werden. Zugleich aber müssen die westlichen Staaten weiter mit Russland zusammenarbeiten. Vor allem wenn es um eine Beilegung der Ukraine-Krise geht. Doch auch hier ist Moskau, ähnlich wie im Syrien-Konflikt, nicht für alle Fehlentwicklungen allein verantwortlich - so wie es viele im Westen gerne behaupten.

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