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Frankfurter Rundschau: Gefeiert wird woanders

Frankfurt (ots) - Lange ging es an den Börsen aufwärts. In diesen goldenen Zeiten verdreifachten die Titel der 30 wichtigsten deutschen Unternehmen gemessen am Dax ihren Kurswert. Die Feiern angesichts solcher Gewinne finden allerdings vor allem im Ausland statt. Längst besitzen Investoren von außerhalb der Bundesrepublik weit mehr als die Hälfte der Dax-Konzerne. Fonds, Banken und Versicherungen nutzen die günstige Phase, als der Dax nicht die Stärke der größten europäischen Wirtschaft angemessen widerspiegelte. Sie können die derzeitigen Verluste gut verkraften. Anders sieht das bei Privatanlegern aus. Die Zahlen des Deutschen Aktieninstituts bestätigen eine alte Erfahrung: Otto Normalverbraucher steigt an der Börse erst ein, wenn Meldungen über steigende Kurse alle Bedenken zerstreut haben. Dann aber ist der Aktienkauf so teuer wie nie. Möglicherweise dreht der Trend. Aber die Verunsicherung an den Aktienmärkten ist so groß, dass daraus ein negativer Kreislauf entstehen kann.

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