Alle Storys
Folgen
Keine Story von Frankfurter Rundschau mehr verpassen.

Frankfurter Rundschau

Frankfurter Rundschau: Pressestimme zu Istanbul

Frankfurt (ots)

Die Frankfurter Rundschau kommentiert den Anschlag von Istanbul:

Die falsche Syrien-Politik von Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan, der zunächst den IS unterstützte, dessen Kämpfer er in den türkischen Krankenhäusern behandeln und über die türkisch-syrische Grenze ziehen ließ, prallt nun mit der Wucht eines Bumerangs zurück. Die Türkei hat zwar zwei Millionen Flüchtlinge aufgenommen, und sie wurde und wird von der EU mit dem Problem alleine gelassen. Allerdings hat sie selbst kein Konzept, wie man diese Menschen integrieren kann. Diejenigen, die nicht in Flüchtlingslagern leben, werden zumeist sich selbst überlassen. Hinzu kommt der Konflikt mit der Terrororganisation PKK, der im Südosten des Landes wieder bürgerkriegsähnliche Zustände angenommen hat. In dieser selbstverschuldeten, instabilen Lage kann der Terror besonders leicht gedeihen.

Pressekontakt:

Frankfurter Rundschau
Ressort Politik
Telefon: 069/2199-3222

Original-Content von: Frankfurter Rundschau, übermittelt durch news aktuell

Weitere Storys: Frankfurter Rundschau
Weitere Storys: Frankfurter Rundschau
  • 11.01.2016 – 17:00

    Frankfurter Rundschau: Pressestimme zu Flüchtlingen

    Frankfurt (ots) - Die Frankfurter Rundschau schreibt zum Flüchtlingsthema: Die Flüchtlinge, die Terroristen, die taumelnde EU, ein erkennbar nicht ewig andauernder Wirtschaftsboom - dDa bedarf es einer zuverlässigen Institution, die die grundlegenden Bedürfnisse einer Gesellschaft und ihrer Bürger durchsetzt: Sicherheit und Ordnung, Recht und Gerechtigkeit. Eben ein starker Staat. Es geht erst einmal nicht um noch ...

  • 08.01.2016 – 16:43

    Frankfurter Rundschau: Pressestimme zu Köln/Asylrecht

    Frankfurt (ots) - Die Frankfurter Rundschau schreibt zur Debatte über das Asylrecht: "Null Toleranz gegenüber kriminellen Ausländern" - das ist die Botschaft, die große und kleine Parteien seit Tagen predigen. Bei all dem Getöse geht es vorgeblich darum, die Sorgen der Menschen ernst zu nehmen. Als ob es keine sexualisierte Gewalt mehr gäbe, wenn Berlin nur ein weiteres Mal auf menschenrechtliche Standards pfeift. ...

  • 07.01.2016 – 15:43

    Frankfurter Rundschau: FR-Kommentar zum eskalierenden Kurdenkonflikt in der Türkei

    Frankfurt (ots) - Die gewalttätige Eskalation des Kurdenkonflikts in der Türkei hat Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan zu verantworten. Er hat im Sommer ohne Not den Friedensprozess mit der PKK beendet, den er einst selbst ins Rollen gebracht hatte. Die Regierung der islamisch-konservativen AKP hat bereits angekündigt, erst aufzuhören, wenn alle Terroristen tot ...