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Frankfurter Rundschau: FR-Kommentar zum eskalierenden Kurdenkonflikt in der Türkei

Frankfurt (ots) - Die gewalttätige Eskalation des Kurdenkonflikts in der Türkei hat Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan zu verantworten. Er hat im Sommer ohne Not den Friedensprozess mit der PKK beendet, den er einst selbst ins Rollen gebracht hatte. Die Regierung der islamisch-konservativen AKP hat bereits angekündigt, erst aufzuhören, wenn alle Terroristen tot oder gefangen sind. Die PKK wiederum droht mit Anschlägen und es scheint nur eine Frage der Zeit, bis in den türkischen Großstädten wieder Bomben hochgehen. Es ist ein Teufelskreis der unbedingt durchbrochen werden muss. Insbesondere die EU muss daran interessiert sein. Es scheint jedoch so, als ob Europas Politiker Angst hätten, Erdogan zu kritisieren, um ihn nicht als Grenzschützer zu verlieren.

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