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Frankfurter Rundschau: Pressestimme zur Griechenland-Abstimmung

Frankfurt (ots) - Die Frankfurter Rundschau kommentiert die Griechenland-Abstimmung im Bundestag:

Gibt es nicht zu denken, dass Kritiker aus den Reihen der Linken und der Konservativen zum gleichen Ergebnis kommen: dass die bloße Fortsetzung einer offensichtlich gescheiterten sogenannten Rettungspolitik nicht richtig sein kann? Nein, das gibt den Pragmatikern der Mitte - oder sollte man besser sagen: des Mittelmaßes? - nicht zu denken. Die Anführerin dieser Nichtdenkschule ist Angela Merkel. Aber die Kanzlerin hat ihren Zenit überschritten. Was folgt aus der Erkenntnis, dass die Währungsunion einer viel engeren politischen Union bedarf? Es wäre an der Führungsmacht Deutschland, nun die Initiative zu ergreifen, zum Beispiel einen europäischen Konvent einzuberufen. Doch die Merkel-Regierung hat gerade noch die Kraft, ein fragwürdiges Notprogramm für Griechenland durchzusetzen, mehr kommt von ihr nicht.

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