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Frankfurter Rundschau: Bye-bye, Neoliberale

Frankfurt (ots) - Kann Jeremy Corbyn Chef der britischen Labour-Partei werden? Die Chancen stehen wohl nicht schlecht, aber wissen werden wir das alle erst nach dem 12. September, wenn alle Stimmen der Urwahl ausgezählt sind. Bis dahin wird geträumt oder gebibbert. Die Frage ist nicht so sehr, was so ein "Linksruck" bedeuten könnte, für Labour, für eine mögliche Regierung, für Europa. Der interessante Ruck ist längst schon vollzogen: Die Menschen haben den Neoliberalismus gründlich satt, erst recht die rabiate britische Form, der Margret Thatcher den Boden bereitet hat, mit dem extrem menschenfeindlichen Kahlschlag der Gesellschaft. Einst hofften die Briten, Tony Blair würde den Thatcherismus beseitigen - leider perfektionierte und zementierte er ihn nur. Jetzt also vielleicht Corbyn. Vielleicht sind die Tage des just noch Wahlsiegers, des extrem blassen Konservativen David Cameron gezählt. Die der Neoliberalen sind es allemal.

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