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Frankfurter Rundschau: Pressestimme zur Terrorgefahr

Frankfurt (ots) - Die Frankfurter Rundschau schreibt zur Terrorgefahr in Deutschland:

Nirgends kann man sich dem Risiko entziehen. Nicht durch Abschottung eines Landes, das die Vorfahren seiner Migranten einst als "Gastarbeiter" holte, ohne je genug für ihre Integration zu tun. Nicht durch grenzenlose Datensammelei. Nicht durch ein Verbot salafistischer Aktivitäten, wie es ein Frankfurter CDU-Provinzler verlangt - als gäbe es nicht zahlreiche Spielarten des Salafismus, auch friedliche. Warum können sie kaum einen Tag warten mit ihren Rufen nach Spitzelei und Verboten, die dem Rechtsstaat mehr zu schaden drohen als dem Terror? Diese Politiker sollten sich ein Beispiel nehmen an den Sportlern, die am Freitag auf die Räder stiegen, um zu demonstrieren: Den Genuss unserer Freiheit lassen wir uns nicht nehmen. Auch so kann man Zeichen setzen gegen den Terror.

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