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Frankfurter Rundschau: Kommentar zum Kurs der Griechen gegenüber der EU

Frankfurt (ots) - Der griechische Verteidigungsminister Panos Kammenos sieht es so: Bringt ihr kein Geld zu uns, bringen wir Europas Flüchtlinge zu euch. Wartet's nur ab. Wer das als Fantasie eines Rechtspopulisten abtut, der hat nicht richtig zugehört. Denn auch der Vize-Innenminister von der linken Syriza sagte letzte Woche nichts anderes. Aber was ist das eigentlich? Erpressung? Ja sicher. Aber das ist nicht unüblich, wenn Staaten über Geld verhandeln, in ganz Europa. Doch das hier ist mehr. Es ist die Instrumentalisierung der Flüchtlingsnöte in Europa. Eine Rechnung mit Menschen. Deutlicher: Es ist ein angedrohter Menschenhandel. Und wer so handelt, mit dem möchte man eigentlich gar nicht handeln.

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