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Frankfurter Rundschau: Kommentar zu Generalbundesanwalt und Oktoberfest-Anschlag
Titel: "Brisante Fragen"

Frankfurt (ots) - "Wer sich die inzwischen 34-jährige Geschichte lückenhafter Aufklärung des rechtsextremen Münchner Oktoberfest-Attentates vor Augen führt, dem kann es Schauer der Beklemmung über den Rücken jagen. 34 Jahre sind das, in denen die 200 damals Verletzten und die Hinterbliebenen der Getöteten sich wohl ähnlich verlassen gefühlt haben, wie es bei den Angehörigen der NSU-Opfer der Fall ist. .....Umso mehr kann man jetzt aufatmen über den neuen Anlauf der Bundesanwaltschaft, Licht in das Dunkel zu bringen. An Aufklärung führt kein Weg vorbei. Der unfassbare Hinweis von Bayerns Innenminister Herrmann, es gebe in seinem Amtsbereich noch ungeprüfte Akten zum Attentat, lässt da einige Enthüllungen erwarten. Ob sie ähnliche Schockwellen auslösen werden wie die NSU-Affäre, ist offen. Ausschließen kann das leider niemand - denn es ist die gleiche Republik, in der sich beides abgespielt hat."

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