Frankfurter Rundschau

Frankfurter Rundschau: Pressestimme zu Islamismus

Frankfurt (ots) - Die Frankfurter Rundschau kommentiert den Islamismus in Deutschland:

Die Botschafter der deutschen Leitkultur haben es leicht. Ihr Vehikel ist die Angst. Wie viele diese Angst teilen, zeigt das Unbehagen, das sich in der U-Bahn breitmacht, wenn ein junger Mann mit dunklem Vollbart den Waggon betritt. Diese Angst ist menschlich. Dass sie in keinem Verhältnis zur realen Gefahr steht, spielt keine Rolle. Ernst nehmen müssen wir sie dennoch - um sie überwinden zu können. Die einfachen Lösungen taugen dafür nicht. Die Salafisten machen unsere Kinder zu Terroristen? Dann verbieten wir sie eben! Eine aufgeklärte Gesellschaft darf genau das nicht tun, sondern muss vielmehr die Ursachen der Angst bekämpfen. Das ist keine Kuschel-Pädagogik, die vor der Bedrohung durch gewaltbereite Islamisten die Augen verschließt. Es ist der einzige Weg, Fremdenhass und Intoleranz dauerhaft die Stirn zu bieten.

Pressekontakt:

Frankfurter Rundschau
Kira Frenk
Telefon: 069/2199-3386
Original-Content von: Frankfurter Rundschau, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: Frankfurter Rundschau

Das könnte Sie auch interessieren: