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Frankfurter Rundschau: Kommentar zur Ukraine-Krise

Frankfurt (ots) - Das Gebaren der russischen Führung in der Ukraine-Krise hat eine Qualität erreicht, die eine Neubestimmung des Umgangs mit ihr erforderlich macht. Derzeit sieht es allerdings nicht danach aus, als hätte die Europäische Union das begriffen. Es gibt nicht viele Instrumente, die der EU zur Verfügung stehen. Es sind genau zwei: Diplomatie und Sanktionen. Die EU verfährt mit beiden so, dass sie einander blockieren. Sie verhandelt ohne Aussicht auf ein Ergebnis weiter, um keine Sanktionen verhängen zu müssen, und schreckt vor Sanktionen zurück, weil sie um den Verhandlungswillen Russlands fürchtet.

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