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Frankfurter Rundschau: Pressestimme zu Ukraine und Medien

Frankfurt (ots) - Die Frankfurter Rundschau befasst sich mit der Medienberichterstattung über die Ukraine-Krise:

Wer in diesen Tagen mit gut informierten Zeitgenossen spricht, stößt auf massive Unverträglichkeiten zwischen dem medial vermittelten Bild von der Ukraine-Krise und einer Wahrnehmung, die in Freundeskreisen und Netzforen häufig zum Vorschein kommt. Während "die Medien" die Sichtweise der Nato, der EU und/oder der USA transportierten, so die These, unterdrückten sie die "Wahrheit" über das Geschehen. Vorschlag zur Güte: Gehen Sie mit uns davon aus, dass dieser Konflikt zum großen Teil aus mehr oder weniger aggressiver Interessenpolitik besteht, auf beiden Seiten. Das lässt Sie vielleicht ahnen, dass wir Medien auch etwas anderes sein könnten als der Büttel westlich-imperialistischer Welteroberer. Und dass Schwarz-Weiß nicht die Farbe des Friedens ist.

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Kira Frenk
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