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Frankfurter Rundschau: Pressestimme zur Ukraine

Frankfurt (ots) - Die Frankfurter Rundschau kommentiert die Offensive gegen die Rebellen in der Ostukraine:

Was die ukrainische Interimsregierung geritten hat, im Osten des Landes eine neue Militäroffensive zu starten, wird wohl auf ewig ihr Geheimnis bleiben. In den vergangenen Wochen hatte sich mehrfach gezeigt, dass Armee und Nationalgarde nicht in der Lage sind, die Krisenregion mit Gewalt unter ihre Kontrolle zu bringen. Wozu also ein Muskelspiel, das nur erneut Schwäche offenbart? Wer sich nicht länger in die Tasche lügen will, sollte sich mit der Überlegung anfreunden, dass die westliche Stabilisierungsstrategie gescheitert ist. Was die Ukraine dringend braucht, ist eine neue Verfassung. Erst anschließend kann es Wahlen geben. Um Vertrauen zu schaffen, sollte deshalb die Interimsregierung geschlossen zurücktreten und den Weg für eine neue Führung unter Einbeziehung aller politischen Kräfte ebnen.

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