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Frankfurter Rundschau: Pressestimme zu Sanktionen gegen Russland

Frankfurt (ots) - Die Frankfurter Rundschau kommentiert die Sanktionen gegen Russland:

Die USA und die EU haben wachsweiche Sanktionen beschlossen und die Vermögen von halbwichtigen russischen Politikern und Diplomaten eingefroren. Soll das etwa Wladimir Putin beeindrucken? Trotz vieler Telefonate und Treffen zwischen Putin und westlichen Staatschefs ist bisher kein Plan publik geworden, der eine für alle Seiten gesichtswahrende Lösung bietet. Ein wichtiger Baustein dafür wäre zum Beispiel ein unbefristeter Pachtvertrag für die russische Schwarzmeerflotte. In der heißesten Phase der Maidan-Proteste waren drei europäische Außenminister nach Kiew gereist und hatten mit den unterschiedlichsten Kräften verhandelt. Frank-Walter Steinmeier und seine Kollegen sollten wieder gen Osten aufbrechen, nach Moskau. Die Zukunft der Krim entscheidet sich dort.

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