Aktionsbündnis "Tiere gehören zum Circus"

Weihnachtszirkusse: Aktionsbündnis weist Anschuldigungen gegen den traditionellen Zirkus mit Wildtieren empört zurück

Weihnachtszirkusse: Aktionsbündnis weist Anschuldigungen gegen den traditionellen Zirkus mit Wildtieren empört zurück
Weihnachtszirkusse: Aktionsbündnis weist Anschuldigungen gegen den traditionellen Zirkus mit Wildtieren empört zurück // Den Tieren im Zirkus stehen heute große Freigehege zur Verfügung. - Der Tiger gehört zur Raubtiergruppe von Christian Walliser, die zurzeit im Wiesbadener Weihnachtszirkus zu sehen ist. Weiterer Text über OTS und ...

Kirchheimbolanden (ots) - In den letzten Tagen haben Tierrechtler die Gastspiele der Weihnachtszirkusse zum Anlass genommen, den traditionellen Zirkus mit Wildtieren verstärkt mit haltlosen Anschuldigungen anzugreifen. Leider werden die Tierrechtler bei ihrem Feldzug gegen den Zirkus von einigen Politikern der GRÜNEN und der SPD unterstützt, die völlig unkritisch die Thesen der Tierrechtler übernommen haben. Das Aktionsbündnis "Tiere gehören zum Circus" sieht sich deshalb zu folgenden Hinweisen und Richtigstellungen gezwungen:

Die Tierrechtsorganisation Peta erweckt in einem ihrer Propaganda-Videos den Eindruck, als würden die Zirkustiere als Jungtiere in Afrika eingefangen. Im Zirkus würde dann ihr Wille mit brutaler Gewalt gebrochen. Richtig ist, dass seit mehr als 30 Jahren kein wild gefangenes Tier mehr in einen deutschen Zirkus gelangt ist. Fast alle Zirkustiere (außer ein paar alten Elefanten) sind bereits in Zirkussen oder Zoos geboren worden und leben dort schon seit vielen Generationen. Bei diesen Tieren muss keineswegs der Wille gebrochen werden. Sie wachsen von klein auf in das Zirkusleben hinein und lernen spielerisch und mühelos.

Auf der Webseite des Videos behauptet Peta, dass es im Zirkus immer wieder zu Ausbrüchen von Tieren kommt. Doch was ist überhaupt unter einem "Ausbruch" zu verstehen? Nach der Ansicht des Aktionsbündnisses kann man nur dann von einem Ausbruch sprechen, wenn ein Tier gewaltsam aus seinem Gehege flieht - mit dem Ziel, einem unangenehmen bzw. unerträglichen Zustand zu entrinnen. Dies kommt in einem guten Zirkus niemals vor! Wenn ein Tier im Zirkus aus seinem Gehege entweicht, dann deshalb, weil der Tierpfleger versehentlich die Tür offen gelassen hat oder weil die Umzäunung nicht sorgfältig aufgebaut worden ist. Die Antriebskraft für dieses Verhalten ist die Neugierde bzw. der Spieltrieb der Tiere. In der Regel fühlen sich die Tiere in der ungewohnten Umgebung nicht wohl, sie sind ängstlich und unsicher. Und sie sind erleichtert, wenn der Tierlehrer sie wieder in ihr normales Territorium zurückgebracht hat. Als "Ausbruch" kann man ein solches Ereignis wohl kaum bezeichnen!

Die von Tierrechtlern ständig wiederholte Behauptung, dass Elefanten im Zirkus nur die Hälfte ihrer natürlichen Lebenserwartung erreichen, ist nachweislich falsch. Nach den Recherchen und Berechnungen des Aktionsbündnisses sterben Asiatische Elefanten im Zirkus durchschnittlich in einem Alter von 40,7 Jahren. Diese Zahl wurde aufgrund aller registrierten Todesfälle im Circus Krone (Deutschland), im Circus Knie (Schweiz) und im Circus Ringling (USA) errechnet. Das durchschnittliche Sterbealter Asiatischer Elefanten in freier Wildbahn beträgt dagegen nur 31 bis 35 Jahre (nach einer Untersuchung, die der Elefantenspezialist Fred Kurt im Yala-Nationalpark auf Sri Lanka durchgeführt hat). Die hohe durchschnittliche Lebenserwartung von Elefanten im Zirkus zeigt, dass die Tiere mit den Lebensbedingungen im Zirkus sehr gut zurechtkommen.

Auch die Aussage, dass Zirkustiere einen Großteil ihres Lebens in engen Transportgefährten verbringen, kann nicht unwidersprochen bleiben. Jeder Zirkusbesucher weiß, dass den Tieren große und strukturierte Freigehege zur Verfügung stehen, in denen sie sich während des größten Teils des Tages aufhalten können. Ebenso gehört es ins Reich der Legenden, dass die Tiere unter den Transporten von Stadt zu Stadt leiden. Ein Zirkus-Elefant steigt so selbstverständlich in seinen Transportwagen ein wie ein Hund in das Auto seines Herrchens. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die Tiere von klein auf an die Transporte gewöhnt sind. Kürzlich durchgeführte Studien des Freiburger Verhaltensforschers Dr. Immanuel Birmelin bestätigen eindrucksvoll diese Beobachtung. Birmelin untersuchte die Konzentration des Stresshormons Cortisol im Speichel von Zirkustieren und fand dabei heraus, dass Löwen und Elefanten durch die Transporte offensichtlich nicht gestresst werden.

Das Aktionsbündnis "Tiere gehören zum Circus" fordert die Politiker der GRÜNEN und der SPD nachdrücklich dazu auf, endlich die wahren Verhältnisse in seriösen Zirkusunternehmen zur Kenntnis zu nehmen und sich von der fragwürdigen Stimmungsmache der Tierrechtler zu distanzieren.

Pressekontakt:

Dirk Candidus,
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