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Schwäbische Zeitung: Zur Vernichtung westlicher Lebensmittel in Russland: Der Westen braucht Geduld

Ravensburg (ots) - Die Wirtschaftssanktionen gegen Russland sind in politischer Hinsicht faktisch wirkungslos geblieben. Jedenfalls ist Präsident Wladimir Putin bislang von seiner harten Position in der Ukraine-Krise keinen Millimeter abgerückt.

Die Währungsreserven von Hunderten Milliarden Euro sind ein beruhigendes finanzielles Polster für den Kremlchef, der die Strafmaßnahmen des Westens dazu nutzt, um bei seinen Landsleuten das trotzige "Jetzt erst recht"-Gefühl am Brennen zu erhalten. Aktionen wie das Abfackeln von Nahrung und die Ladenkontrollen durch nationalistische Jugendgruppen sollen diesen patriotischen Stolz noch verstärken. Der EU bleibt nichts außer abzuwarten, bis Moskau der ökonomische Preis für seinen Kurs zu hoch sein wird. Bis dahin muss der Westen den Russen klarmachen, dass nicht sie, sondern ihre Machthaber in Europa isoliert sind.

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