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Schwäbische Zeitung: US-Jurist sieht gute Chancen für ZF

Ravensburg (ots) - Ravensburg - Juristisch betrachtet steht den Übernahmeplänen des deutschen Zulieferers ZF in den USA nichts entgegen. Zu dieser Einschätzung kommt der US-Wirtschaftsanwalt James Black im Gespräch mit der "Schwäbischen Zeitung". Im Hinblick auf die "kapitalmarktrechtlichen Voraussetzungen" sei die Transaktion zu bewältigen, sagte der auf Übernahmen spezialisierte Jurist. "Das Gelingen hängt eher von kaufmännischen Erwägungen und von den Einschätzungen der Kartellbehörden ab."

ZF verhandelt mit dem US-Zulieferer TRW Automotive. Da TRW in Delaware gegründet wurde, würde bei der Transaktion auch das Recht dieses US-Staates gelten. Nach Ansicht Blacks sei ZF "sowohl nationalem Bundesrecht als auch föderalem Staatenrecht unterworfen". "Der Bund ist zuständig für das Kapitalmarktrecht, das Gesellschaftsrecht liegt bei den US-Bundesstaaten." Um die Übernahme von TRW einzufädeln, komme eine Fusion oder ein Übernahmeangebot infrage. "Die meisten derartigen Transaktionen kommen über Fusionen zustande", so der Anwalt.

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