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Schwäbische Zeitung: Kommentar zu Nebenverdiensten - Der Anspruch des Wählers

Ravensburg (ots) - Nebenverdienste von Abgeordneten sind nicht per se verwerflich. Volksvertreter, die durch einen Beruf Kontakt zur Realität außerhalb des Parlaments halten, wissen im Zweifel über die Probleme in Wirtschaft und Gesellschaft besser Bescheid. Allerdings ist fast eine Million Euro, wie sie Peter Gauweiler verdient, zu viel und gefährdet die gewissenhafte Ausübung des Mandats.

Der Wähler hat Anspruch darauf, über seine Vertreter Bescheid zu wissen. Dazu gehört auch eine detaillierte Aufschlüsselung von deren Einnahmen, bis hin zu genauen Zahlen. Das hat nichts mit einer Neiddebatte zu tun, sondern damit, dass sich der Souverän umfassend informieren muss, woher seine Abgeordneten ihr Geld beziehen, und ob eventuell Interessenkonflikte mit dem Mandat bestehen.

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