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Schwäbische Zeitung: Kommentar - Erwin Müller bleibt ein Unikat

Ravensburg (ots) - Mit 65 Jahren wollte Erwin Müller aufhören. Er sagte: "Wenn ich dann doch noch ins Büro komme, kann man mich einen Lügner nennen, einen alten Esel, der es nicht lassen kann." Jetzt ist er bald 82 Jahre und regiert noch immer den Ulmer Drogerieriesen, dessen Grundstein er 1953 als 20-Jähriger Friseur gelegt hat.

Kritiker sagen, das Unternehmen müsse endlich von dem machtbesessenen Patriarchen befreit werden, weil er mit seinen sturen, einsamen Entscheidungen und mit seiner Kontrollsucht sein Lebenswerk gefährde. Müller versucht, sein Imperium auf die Zeit nach seinem Tod vorzubereiten. Aber offenbar hat er für Nachfolger kein gutes Händchen. Erwin Müller gibt es eben nur ein Mal.

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