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Schwäbische Zeitung: Der Preis des Bieres - Kommentar

Ravensburg (ots) - Die Brauereien aus Bayern und Baden-Württemberg machen vieles richtig. Im Gegensatz zu ihren Rivalen aus der Eifel und dem Sauerland entziehen sie sich dem ruinösen Preiskampf, der nicht zu gewinnen ist. Statt Millionen in nationale Fernsehwerbung zu stecken, konzentrieren sich die Bierunternehmen auf überschaubare Märkte vor der Haustür. Mit Erfolg: Gegen den Branchentrend wachsen viele der kleineren süddeutschen Brauereien.

Supermärkte verkaufen die Kiste Warsteiner und Bitburger bisweilen für unter zehn Euro. Meckatzer und Leibinger verweigern sich solchen Rabatten. Denn starke, heimatverbundene Marken haben es nicht nötig, sich über Sonderangebote zu definieren. Im Gegenteil: Wer Rohstoffe aus der Region bezieht, Hopfenbauern faire Preise zahlt, Mitarbeiter nach Tarif entlohnt, kann sein Bier nicht verramschen.

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