AOK Niedersachsen zahlt 250 Euro extra für die Gesundheit
Rekordhaushalt mit 8,5 Milliarden Euro beschlossen

   

Hannover (ots) - "Die finanzwirtschaftliche Situation der AOK Niedersachsen ist hervorragend", betonte Vorstandsvorsitzender Dr. Jürgen Peter am Rande der Verwaltungsratssitzung in Hannover. Durch ein effizientes Kosten- und Leistungsmanagement sowie niedrige Verwaltungskosten erwartet der niedersächsische Marktführer ein deutliches Plus im ablaufenden Geschäftsjahr in Höhe von 203 Millionen Euro. "Die 2,4 Millionen AOK-Kunden werden davon in Form einer verbesserten Versorgung und eines starken Leistungsplus' über den gesetzlichen Rahmen hinaus profitieren", kündigten die Verwaltungsratsvorsitzenden Ulrich Gransee und Bernd Wilkening an.

Neben einer schnelleren und besseren Behandlung von Patienten mit Burn-out-Syndrom und Depressionen führt die Gesundheitskasse zum 1. Januar 2013 den Pluspunkt "Mehr Leistung" ein. Alle Versicherten können spezielle Gesundheitsleistungen bei Bedarf in Anspruch nehmen und erhalten dafür bis zu 250 Euro extra. Darunter fallen Therapien der Osteopathie und Homöopathie, Naturarzneimittel sowie notwendige Reiseschutzimpfungen für einen Urlaub im Ausland. Außerdem bezahlt die AOK zusätzliche Gesundheits- und Früherkennungsleistungen bei Schwangerschaft und Geburt - wie zum Beispiel die Nackenfaltenmessung und die Blutuntersuchung "Triple Test". Die Kosten werden gegen Vorlage der Originalrechnung zu 80 Prozent erstattet.

Die Zeichen der AOK Niedersachsen stehen weiterhin auf Wachstum und schlagen sich in einer positiven Mitgliederentwicklung nieder. "In den vergangenen zwölf Monaten sind rund 65.000 neue Kunden zur Gesundheitskasse gewechselt", freut sich Dr. Peter.

Das Haushaltsvolumen der AOK Niedersachsen steigt im kommenden Jahr um 3,2 Prozent auf die Rekordsumme von 8,5 Milliarden Euro. Hiervon entfallen 7,2 Milliarden Euro auf die Krankenversicherung und 1,3 Milliarden Euro auf die Pflegekasse.

Im Etat 2013 sind Ausgaben für den Krankenhaussektor in Höhe von 2,4 Milliarden Euro veranschlagt. Das entspricht einem Plus von 4,2 Prozent. Für ärztliche Behandlungen sind 1,2 Milliarden Euro eingeplant (+ 12,4 Prozent), ebenso für Arzneimittel 1,2 Milliarden Euro (+ 4,5 Prozent). "Die enorm steigenden Leistungsausgaben können wir im kommenden Jahr aufgrund unserer soliden und weitsichtigen Finanzplanung auffangen", erläuterte Dr. Jürgen Peter. Doch bereits im Jahr 2014 drohe dem Gesundheitswesen wieder eine Finanzlücke, die nur durch strukturelle Veränderungen in allen Versorgungsbereichen im Zaum gehalten werden könne.

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