Robert Bosch Stiftung GmbH

Ein Ort für den globalen Dialog: Eröffnung der Robert Bosch Academy

Berlin (ots) -

Ein Ort für den globalen Dialog: Eröffnung der Robert Bosch Academy 
:: Herausragende Experten aus aller Welt als Fellows zu Gast in  
   Berlin 
:: Robert Bosch Academy will globale Perspektiven in politische
   Debatten in Deutschland einbringen 

Heute hat die Robert Bosch Stiftung in ihrer Berliner Repräsentanz die Robert Bosch Academy eröffnet. Als neue Einrichtung der Stiftung in Berlin bietet sie renommierten Entscheidungsträgern und Meinungsbildnern aus aller Welt die Möglichkeit, einen Arbeitsaufenthalt in Berlin zu verbringen und sich für die Dauer ihres Aufenthalts am gesellschaftlichen Leben und politischen Dialog in Berlin und Deutschland zu beteiligen. Die Key Note zur Eröffnung hielt der schwedische Außenminister Carl Bildt. Seit ihrer Gründung vor fünfzig Jahren engagiert sich die Robert Bosch Stiftung für internationale Verständigung und die Lösung gesellschaftspolitischer Herausforderungen in Deutschland.

Das Profil der Robert Bosch Academy ist einzigartig: Herausragende Köpfe verbringen als Richard von Weizsäcker Fellows individuell gestaltete Aufenthalte in Berlin. Die Academy bietet ihnen einen Freiraum, in dem sie sich jenseits ihrer regulären Aufgaben und Verpflichtungen mit neuen Themen, Ideen und Strategien befassen bzw. zu diesen veröffentlichen können. Im Zentrum steht der Dialog zu großen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts - untereinander sowie im Rahmen eines umfassenden Gesprächs- und Veranstaltungsprogramms mit Entscheidungsträgern, Experten und der Öffentlichkeit in Berlin und anderen europäischen Metropolen.

"In vielen Diskussionen über die zentralen gesellschaftspolitischen Herausforderungen wird die internationale Perspektive zu wenig berücksichtigt" sagte Dr. Ingrid Hamm, Geschäftsführerin der Robert Bosch Stiftung. "Mit der Einladung hoch renommierter Experten und Entscheidungsträger an die Robert Bosch Academy wollen wir die politische und politiknahe Diskussion in Deutschland um wertvolle Impulse aus anderen Regionen der Welt bereichern."

Die Robert Bosch Academy gliedert sich in zwei Programmformate: Rund zwanzig renommierte Experten und Entscheidungsträger verbringen jedes Jahr auf Einladung der Robert Bosch Stiftung einen Arbeitsaufenthalt als Richard von Weizsäcker Fellow in Berlin. Derzeit sind das u.a. der indische Geostratege Brahma Chellaney und der renommierte bulgarische Soziologe und Politikwissenschaftler Ivan Krastev. Im vergangenen Jahr konnte die Stiftung unter vielen anderen Experten auch den bekannten Kolumnisten der New York Times, Roger Cohen, für sechs Monate als Richard von Weizsäcker Fellow in Berlin begrüßen; ab Herbst werden u.a. Robert Cooper, ehemaliger Berater der EU-Außenbeauftragten Catherine Ashton, und der Leiter des Filmfestival Sarajevo, Mirsad Purivatra, Gast der Robert Bosch Academy sein.

Das Research Fellowship der Robert Bosch Academy wendet sich an Nachwuchswissenschaftler und junge Experten, die zu den Themen der Stiftung, zu Wissenschaft und Gesundheit, Bildung, Gesellschaft und Kultur sowie Völkerverständigung, forschen oder an praxisorientierten Projekten arbeiten. Die Robert Bosch Academy spiegelt damit die Themen und Schwerpunkte der Stiftungsarbeit - von Nachhaltigkeit und Gesundheit über Exzellenz in der schulischen Bildung bis hin zur Völkerverständigung.

Die Robert Bosch Stiftung feiert 2014 ihr 50-jähriges Bestehen. Sie gehört zu den großen unternehmensverbundenen Stiftungen in Europa und investiert jährlich rund siebzig Millionen Euro in die Förderung von ca. 800 eigenen und fremden Projekten aus den Gebieten der Völkerverständigung, Bildung, Gesellschaft und Kultur sowie Gesundheit und Wissenschaft. Insgesamt hat die Stiftung seit ihrer Gründung mehr als 1,2 Milliarden Euro für ihre gemeinnützige Arbeit eingesetzt.

Die Robert Bosch Stiftung setzt die gemeinnützigen Ziele des Firmengründers und Stifters Robert Bosch (1861-1942) fort. Sie hält rund 92 Prozent der Geschäftsanteile an der Robert Bosch GmbH und finanziert sich aus den Dividenden, die sie aus dieser Beteiligung erhält. Die Stiftung hat ihren Sitz im ehemaligen Stuttgarter Wohnhaus von Robert Bosch. Dort und ihrer Berliner Repräsentanz beschäftigt sie rund 140 Mitarbeiter.

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