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Berliner Zeitung: Kommentar zum Beginn der Kölner Messe für digitale interaktive Spiele in Köln:

Berlin (ots) - Inzwischen hat sich nicht nur die weltpolitische Großwetterlage verdüstert, sondern auch das Design, in dem viele Spiele-hersteller auf der Kölner Gamescom, der weltweit größten Messe für interaktive Unterhaltungselektronik, bis zum 21. 9. ihre Produkte präsentieren. Es geht sehr martialisch zu an den Tastaturen und Displays, auf denen man drückt, klickt und wischt. Spielnamen wie Battlefield, Civilization und Days Gone legen nahe, dass die Welterschließung unserer Tage sich kaum mehr aus Motiven speist, die aus bloßer Freude an der Bewegung hervorgehen. Die Ausgangslage eines jeden Spiels scheint darin zu bestehen, dass mit dem Hochfahren des elektronischen Endgeräts auch das ultimative Endspiel angesetzt ist. Es geht um Welteroberung und -errettung und der Feinde sind wahlweise Schreckensregime, Untote oder Aliens. Der Abwehrkampf gegen das große Fremde ist immer online.

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