Polizei Düren

POL-DN: 06112801 Gefährlicher Ladendieb muss vor den Richter

    Düren (ots) - Ein 22 Jahre alter Mann aus Kreuzau wird am Dienstag dem Haftrichter beim Amtsgericht Düren vorgeführt. Dem Mann werden mehrere Delikte zur Last gelegt. Unter anderem soll er auch vor kurzem nach einem Diebstahl einen Zeugen mit einem Messer verletzt haben (s. dazu Pressemeldung vom 14. November 2006).

    Am Montag fiel der der Polizei bekannte Beschuldigte erneut bei einem Diebstahl in der Innenstadt auf. Gegen 13.40 Uhr hatten Personal und der Detektiv eines Geschäfts in der Wirtelstraße den 22-Jährigen zunächst beobachtet, weil er bereits früher dort Waren unbezahlt mitgenommen hatte. Als er dann tatsächlich ein Parfüm in seine Jacke steckte und damit aus dem Geschäft flüchtete, machte der Detektiv sich an die Verfolgung des durch die Fußgängerzone davon laufenden Diebes. Als der Beschuldigte dann aber erkennbar eine Schusswaffe in der Hand hielt, ohne jemanden damit unmittelbar zu bedrohen, brach der Detektiv vernünftigerweise die Verfolgung ab und zog statt dessen die Polizei hinzu.

    Im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung wurde derBeschuldigte dann wenig später in der Nähe des Dürener Bahnhofes angetroffen und festgenommen. Die zuvor bei ihm gesehene Waffe und auch das Diebesgut führte er zu diesem Zeitpunkt nicht mehr mit sich. Bei seiner Vernehmung räumte er später den durch ihn begangenen Diebstahl zwar ein, von einer Waffe wollte er jedoch nichts wissen.

    Nach polizeilichen Ermittlungen kommt der Kreuzauer auch für einen Ladendiebstahl am 14. November 2006 in einem Markt auf der Nideggener Straße in Frage. Dort war er beim Einstecken von Zigaretten beobachtet worden. Nachdem er durch einen Angestellten angesprochen worden war, hatte er diesen mit einem Messer am Arm verletzt und war geflüchtet.

    Die Staatsanwaltschaft Aachen hat einen Antrag auf Erlass eines Haftbefehls gegen den Festgenommenen gestellt. Derzeit wird außerdem geprüft, ob er noch für weitere Straftaten im Raum Düren verantwortlich ist. Die Ermittlungen diesbezüglich dauern an.


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