Polizei Düren

POL-DN: 05110901 Kohlenstaubexplosion weit zu hören

    Jülich (ots) - Auf dem Gelände der Zuckerfabrik Jülich kam es am Dienstagmorgen zu einer Explosion von Kohlenstaub. Glücklicherweise wurde nur eine Person dabei leicht verletzt.

    Gegen 07.25 Uhr wurde in die Außenmauer des Kesselhauses mit einem lauten Knall, der in weiten Teilen des Stadtgebietes gut zu hören war, ein Loch in der Größe von etwa 10 m x 20 m gerissen. Die Fassade des Gebäudes wurde stark in Mitleidenschaft gezogen. Metallteile davon wurden durch die Luft geschleudert und kamen auf dem Hofgelände nieder. Zum Zeitpunkt des Ereignisses wurde gerade Braunkohle, die zum Betrieb des Kesselhauses eingesetzt wird, angeliefert und aus Waggons der Rurtalbahn abgelassen. Ein 19 Jahre alter Arbeiter aus Vettweiß, der mit diesen Tätigkeiten beschäftigt war, erlitt bei dem Vorfall einen Schock. Er musste zur ärztlichen Behandlung mit einem RTW in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

    Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist noch nicht bekannt.

    Die bisherigen kriminalpolizeilichen Ermittlungen haben ergeben, dass es im Bereich des im Kesselhaus betriebenen Förderbandes zu einer Kohlenstaubexplosion gekommen ist. Die genauen Umstände müssen noch untersucht werden.


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