Polizei Düren

POL-DN: 0404221 Polizei nahm 14 Personen fest

    Düren (ots) - Düren - Die Ermittlungen nach dem Raub auf einen Lastwagenfahrer (s. Pressemeldung vom 21.04.2004) werden auch am heutigen Tag mit Nachdruck fortgesetzt. Bisher wurden insgesamt 14 Tatverdächtige vorläufig festgenommen, die überwiegend osteuropäischer Herkunft sind. Darunter befinden sich auch zwei Frauen.

    Nachdem am Mittwochmorgen, gegen 07.00 Uhr, der geraubte Lkw an der Frohnsmühle in der Nähe der Ortschaft Hoven festgestellt werden konnte, wurden zunächst drei flüchtende Männer im Alter von 27 und 28 Jahren festgenommen, die in der Bundesrepublik über keinen festen Wohnsitz verfügen. Im Laufe des weiteren Vormittags konnten zwei 25 Jahre alte Männer, die in Alfter und Xanten wohnhaft sind, im Bereich der Rur aufgegriffen werden. Auf dem Gelände der Mühle gelang es den eingesetzten Beamten am Vormittag, eines 21-Jährigen aus Bornheim und eines 25-Jährigen aus Bonn habhaft zu werden. Im Zuge der eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen konnten dann im Tagesablauf bis zum Abend weitere sieben Personen in Düren, Kreuzau, Bergheim, Bonn und Alfter ebenfalls festgenommen werden. Bei den zuletzt Genannten handelt es sich um fünf Männer im Alter von 20 bis 43 Jahren und um zwei Frau im Alter von 25 und 31 Jahren. Die Polizei fahndet im Zusammenhang mit der Tat noch nach einem 35- jährigen Mann aus Düren.

    Nach den bisherigen Ermittlungen wurde der bewaffnete Angriff auf den 65 Jahre alten Fahrer des Lkw in der Nacht zum Mittwoch, gegen 24.00 Uhr, auf der BAB A 9 zwischen Ingolstadt und München von den Tätern durchgeführt. Das Fahrzeug befand sich auf einem Rastplatz und der Mann schlief in der Kabine des Lkw. Der Transporter wurde nach dem Überfall von dem 21-jährigen Beifahrer, der ebenfalls zum Kreis der Tatverdächtigen gehört, nach Düren gefahren. Der Geschädigte verblieb während der Fahrt nach Düren zunächst gefesselt in der Lkw-Kabine. Später wurde er in einem Pkw transportiert. Die Ladung des Lkw, eine größere Anzahl von Mobiltelefonen im Wert von mehreren Millionen Euro, sollte in der Frohnsmühle gelagert werden. Der weiter geplante Absatz der Beute steht derzeit nicht fest.

    Der 65-jährige niederländische Staatsangehörige, der bei seiner Befreiung unter Schockeinwirkung stand und in Köln wohnhaft ist, konnte zwischenzeitlich das Krankenhaus wieder verlassen.

    Während bisher drei Personen nach ihren Vernehmungen wieder aus dem Polizeigewahrsam entlassen wurden, prüft derzeit die Staatsanwaltschaft Aachen, in welchem Umfang sie Anträge auf Untersuchungshaftbefehle bei den übrigen Tatverdächtigen beim zuständigen Gericht stellt. Die Ermittlungen werden fortgesetzt.

ots-Originaltext: Polizei Düren

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