Polizei Düren

POL-DN: Geheimnummer stand auf gelbem Zettel

Düren (ots) - Am Donnerstag wurden gleich drei betagte Dürenerinnen Opfer von trickreichen Dieben. Die Polizei sucht noch Zeugen, die Hinweise auf Tatverdächtige geben können.

Eine 79-jährige Frau hatte gegen 10:00 Uhr bei einem innerstädtischen Geldinstitut mehrere hundert Euro abgehoben. Beim Erreichen ihres Domizils, einem Seniorenheim, näherten sich ihr zwei weibliche Teenager, die genau so schnell wieder verschwanden, wie sie gekommen waren. Als die Dame später feststellte, dass man ihr unbemerkt die Geldbörse aus der Handtasche gestohlen hatte, waren die zuvor bemerkten jungen Frauen bereits mit ihrem Geld auf und davon. Doch nicht nur das. Gleich nach der Tat wurde offenbar weiteres Geld vom Konto der Dürenerin abgehoben; mit ihrer EC-Karte, die sich neben einem kleinen gelben Zettel mit der kostbaren PIN (Persönliche Identifikationsnummer) in der entwendeten Geldbörse befunden hatte. Gegen 11:30 Uhr liegt die Tatzeit eines weiteren Geldbörsendiebstahls, der sich am Kaiserplatz ereignete. Als eine 88-Jährige den Linienbus bestieg, half ihr ein junger Mann beim Verladen ihres Rollators. Die Freude über diese Hilfsbereitschaft währte jedoch nicht lange, denn kurz darauf bemerkte sie den Diebstahl ihrer Geldbörse aus der Umhängetasche. Eine namentlich unbekannte Zeugin, die offenbar zwei Frauen bei der Tatausführung beobachtet hatte, wird gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

Am Nachmittag war es dann eine 82-Jährige, der in ihrer Wohnung der Schmuck gestohlen wurde. Gegen 17:30 Uhr hatten sich zwei Männer als Wasserwerker ausgegeben und Einlass in die Wohnung begehrt, weil es angeblich einen Rohrbruch gegeben habe. Während einer die Frau dann erfolgreich ablenkte, suchte der andere blitzschnell nach Diebesgut und kassierte mehrere Ketten ein. Als der Diebstahl auffiel, waren die Tatverdächtigen bereits geflüchtet. Sie werden als 30 bis 40 Jahre alte Männer mit südeuropäischem Erscheinungsbild beschrieben. Sie sprachen Deutsch mit Akzent.

Alle sachdienlichen Mitteilungen über verdächtige Beobachtungen nimmt die Einsatzleitstelle unter der Rufnummer 02421 949-6425 entgegen.

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