Bundeskriminalamt

BKA: BKA-Vizepräsident Prof. Dr. Stock eröffnet "Zweite Internationale Konferenz zur Gesichtsweichteilrekonstruktion" vom 16.-18. März 2005 in Remagen

Wiesbaden (ots) - In- und ausländische Experten, darunter auch Vertreter zahlreicher EU-Staaten sowie China und Indien, werden vom 16.-18. März 2005 einem Fachpublikum aus Polizei und Wissenschaft ihre neuesten Erkenntnisse zur Gesichtsweichteilrekonstruktion vorstellen. Basierend auf den Erkenntnissen aus der traditionellen Gesichtsrekonstruktion wurden in letzter Zeit immer komplexere Softwareprogramme zur Weichteilrekonstruktion menschlicher Gesichter entwickelt und auch bereits zur Anwendungsreife gebracht. In Kombination mit den aktuellen Methoden der medizinischen Bildgebungs- und Lasertechnologie können so detaillierte 3D-Bilder erstellt werden, die neben forensischen Anwendungsgebieten insbesondere im Bereich der Kiefer- und Gesichtschirurgie oder auch der Anthropologie von großer Bedeutung sind. BKA-Vizepräsident Prof. Dr. Stock, der auch die Eröffnungsrede der Konferenz halten wird: "Die Gesichtsweichteilrekonstruktion ist für die Polizei ein äußerst wichtiges Hilfsmittel. Mit ihrer Hilfe können die Personenmerkmale für die Fahndung ergänzt werden. Sie unterstützt damit die polizeiliche Sachbearbeitung bei der Identifizierung unbekannter Toter." Im Rahmen der Konferenz werden auch die Ergebnisse einer wissenschaftlichen Vergleichsstudie vorgestellt, bei der die verschiedensten Methoden der Weichteilrekonstruktion zur praktischen Anwendung kamen. Hintergrund ist ein bisher ungelöster Fall der Polizeiinspektion Celle, in deren Bereich im Jahr 2003 ein Schädel gefunden wurde. Mehrere Wissenschaftler haben versucht, dem Schädel mit Hilfe verschiedenster Rekonstruktionsmethoden ein "Gesicht zu geben", um damit möglicherweise wertvolle Hinweise zur Klärung der Identität des Toten beizusteuern. Die Veranstaltung organisiert das Bundeskriminalamt in Zusammenarbeit mit dem RheinAhrCampus Remagen, der katholischen Universität Leuven/Belgien, der Heinrich Heine Universität Düsseldorf sowie caesar (Center of Advanced European Studies and Research) Bonn. Veranstaltungsort ist der RheinAhrCampus in Remagen. Es handelt es sich um eine Folgekonferenz der im Jahr 2003 auf Initiative des Bundeskriminalamtes durchgeführten "1. Konferenz zur Gesichtsweichteilrekonstruktion". Am zweiten Tag der Konferenz, am 18. März 2005, findet auf Einladung des RheinAhrCam-pus Remagen ab 11.00 Uhr eine Pressekonferenz am RheinAhrCampus Remagen, Raum F 125, statt. Ansprechpartnerin ist Frau Dr. Anke Hülster (Tel. 02642/932 204 oder Mail Huelster@RheinAhrCampus.de). Die Vorträge und Ergebnisse der Konferenz werden in einem Tagungsband zusammengefasst und in der BKA-Schriftenreihe "Polizei und Forschung" veröffentlicht. ots-Originaltext: Bundeskriminalamt Digitale Pressemappe: http://www.polizeipresse.de/p_story.htx?firmaid=7 Rückfragen bitte an: Bundeskriminalamt Pressestelle Telefon: 0611-551 2331 Fax: 0611-551 2323 Original-Content von: Bundeskriminalamt, übermittelt durch news aktuell

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