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BKA: Erdbeben in Nepal: Bundeskriminalamt entsendet Experten der Identifizierungskommission

Wiesbaden (ots) - Nach dem Erdbeben am 25. April 2015 in Nepal steigt die Zahl der Verletzten und geborgenen Opfer im Katastrophengebiet weiter an.

Da nicht auszuschließen ist, dass sich darunter auch vermisste deutsche Staatsangehörige befinden, entsendet das Bundeskriminalamt (BKA) in Abstimmung mit dem Auswärtigen Amt ein Team von zehn Experten der Identifizierungskommission (IDKO) nach Kathmandu.

Ziel des Einsatzes ist es, die Situation vor Ort im Hinblick auf deutsche Opfer weiter aufzuklären, um Angehörigen möglichst schnell Gewissheit zu verschaffen.

Unterdessen koordiniert die IDKO in Deutschland bereits die Erhebung von Informationen und persönlichen Daten zu möglichen Unglücksopfern, um sie gegebenenfalls mit den bei den in Nepal erhobenen Befunden vergleichen zu können.

Die IDKO besteht aus mehr als 120 Spezialisten des BKA sowie Rechts- und Zahnmedizinern aus dem gesamten Bundesgebiet. Sie kommt anlassbezogen im In- und Ausland zur Identifizierung von Katastrophenopfern zum Einsatz.

Weitere Informationen zur IDKO finden Sie auf www.bka.de unter dem Stichwort "Identifizierungskommission".

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