Bundeskriminalamt

BKA: Staatsanwaltschaften Berlin und Hamburg und das Bundeskriminalamt teilen mit: Internationaler Drogenhändlerring zerschlagen

Wiesbaden (ots) - In enger Zusammenarbeit mit den Staatsanwalt- schaften in Berlin und Hamburg hat das Bundeskriminalamt (BKA) in der vergangenen Woche mit Unterstützung der Polizei- und Zollbehörden Hamburg und Berlin acht mutmaßliche Drogenhändler in Hamburg vorläufig festgenommen und insgesamt 52 kg Kokain sichergestellt. Seit Januar 2008 ermittelt das BKA im Auftrag der Staatsanwalt- schaft Berlin gegen eine Tätergruppe wegen Verdachts des international organisierten Handels mit Betäubungsmitteln. Die Mitglieder werden verdächtigt, Drogenkuriere angeworben und mit dem Schmuggel von Kokain nach Deutschland beauftragt zu haben. Bereits am Abend des 29. April 2008 nahmen Ermittler des BKA in Hamburg gegen 23:00 Uhr zunächst sieben Personen vorläufig fest und stellten dabei 4 kg Kokain sicher. Gegen fünf Tatbeteiligte aus Afrika, Mittel- und Südamerika ordnete das Amtsgericht Hamburg auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hamburg die Untersuchungshaft an. Durch ergänzende Ermittlungen wurde am Sonntag, 4. Mai 2008 eine weitere durch die Tätergruppe per Schiff organisierte Kokainlieferung festgestellt. An Bord eines aus Südamerika kommenden Frachters wurden 48 kg Kokain, verpackt in 42 Paketen, sichergestellt. Ein 22-jähriges philippinisches Crewmitglied wurde als mutmaßlicher Rauschgiftkurier festgenommen. Auch für ihn beantragte die Staatsanwaltschaft Hamburg einen Haftbefehl. Er befindet sich seit dem 5. Mai 2008 ebenfalls in Untersuchungshaft. Darüber hinaus wurde bei dem Mann Bargeld in Höhe von 37.500 Euro und 400 US-Dollar beschlagnahmt. Durch die erfolgreiche Zusammenarbeit der genannten Ermittlungs- behörden wurden die in Deutschland agierenden Mitglieder der Tätergruppierung sowie deren Transportweg nach Europa aufgedeckt. Die Ermittlungen dauern an. ots Originaltext: Bundeskriminalamt Digitale Pressemappe: http://www.polizeipresse.de/p_story.htx?firmaid=7 Rückfragen bitte an: Bundeskriminalamt Pressestelle Telefon: 0611-551 3083 Fax: 0611-551 2323 www.bka.de Original-Content von: Bundeskriminalamt, übermittelt durch news aktuell

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