Polizeidirektion Hannover

POL-H: 40-Jähriger vorläufig festgenommen Sehnde- Evern

    Hannover (ots) - Ein 40-jähriger Mann aus Ahlen, Kreis Warendorf in Nordrhein-Westfalen, ist heute Nachmittag gegen 16:35 Uhr in Evern, bei Sehnde vorläufig festgenommen worden. Er war zuvor mit einem BMW X 5 auf der Bundesautobahn (BAB) 2 in gefährdender Weise unterwegs gewesen und hatte Anhaltesignale der Polizei missachtet.

    Bisherigen Informationen zufolge befuhr der 40-Jährige mit einem gemieteten BMW X 5 die BAB 2, aus Richtung Dortmund in Richtung Berlin. Verkehrsteilnehmer alarmierten die Polizei, nachdem der Mann in Höhe Wunstorf aufgefallen war, als er offenbar mit weit überhöhter Geschwindigkeit und eingeschaltetem Warnblinker andere Autofahrer mal rechts, mal links überholte. Daraufhin versuchten Beamte der Autobahnpolizei den 40-Jährigen zu stoppen. Dieser missachtete jedoch jeglichen Haltezeichen der Polizei und fuhr mit zeitweise rund 200 km/h weiter über die A  2.

    An der Anschlussstelle Lehrte-Ost verließ der Mann dann die Autobahn und setzte seine rasante Fahrt auf Landstraßen fort.  Dabei fuhr der Ahlener zeitweise von den rechten Fahrspur in die Gegenfahrbahn. Gegen 16:30 Uhr kam der 40-Jährige am Ortsausgang Evern aufgrund seiner Geschwindigkeit und der regennassen Fahrbahn nach rechts von der Straße ab. Dabei wurde der BMW an der vorderen Achse so beschädigt, dass eine Weiterfahrt unmöglich war. Dennoch versuchte der Verdächtige zu Fuß zu fliehen. Zwischenzeitliche Überprüfungen hatten ergeben, dass der Mann den X 5 in einem Autohaus in Ahlen geliehen und mit diesem an der A 2 bei Rehren einen Tankbetrug begangen hatte. Die Ermittlungen dazu dauern noch an.

    Nachdem der 40-Jährige auch bei seiner fußläufigen Flucht auf die Weisungen der verfolgenden Beamten nicht reagierte, gab ein Polizist zwei Schüsse ins Erdreich ab. Daraufhin stoppte der Mann, sodass er vorläufig festgenommen und zur Wache des Polizeikommissariats Lehrte gebracht werden konnte. Dort wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Jetzt muss er sich in einem Ermittlungsverfahren zumindest wegen Betruges und Straßenverkehrsgefährdung verantworten. Die Ermittlungen zum Gesamtgeschehen und die polizeilichen Maßnahmen dauern zur Stunde noch an.

    Bei der Fahndung kam ein eingesetzter Funkstreifenwagen ebenfalls aufgrund der nassen Fahrbahn bei Evern nach links von der Fahrbahn ab und stieß gegen den Zaunpfosten eines Bauernhofes. Verletzt wurde niemand./zz


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