Polizeidirektion Hannover

POL-H: Gemeinsame Presseinformation der Staatsanwaltschaft Hannover und der Polizeidirektion Hannover und Nachtrag zur Presseinformation der Polizeidirektion Hannover vom 02. Januar 2008

POL-H: Gemeinsame Presseinformation der Staatsanwaltschaft Hannover
und der Polizeidirektion Hannover und Nachtrag zur 
Presseinformation der Polizeidirektion Hannover
vom 02. Januar 2008
Tuch quer
Hannover (ots) - Erneuter Zeugenaufruf! Totes Baby aufgefunden Humboldstraße / Calenberger Neustadt Wie bereits berichtet, war am Mittwoch nach Neujahr gegen 12:30 Uhr ein Säugling vor einer Babyklappe des Krankenhauses Friederikenstift an der Humboldstraße von einem Mitarbeiter der Klinik tot aufgefunden worden. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft Hannover haben hierzu die Ermittlungen aufgenommen. Mittlerweile ist der verstorbene Säugling am letzten Freitag auf dem Stöckener Friedhof beigesetzt worden. Bei den Ermittlungsbehörden haben sich bis zum heutigen Tag erst sehr wenige Zeugen gemeldet. Auch die Auswertung der sonstigen Spuren hat bisher keine "heiße" Spur" zur Aufklärung des Falles erbracht. Die Polizei bittet daher die Bevölkerung erneut um ihre Mithilfe. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen bei Fällen von Kindesaussetzung oder Kindestötung, dass die Mütter hierbei stets besondere Auffälligkeiten aufweisen. So versuchen diese Frauen immer wieder ihre Schwangerschaft in ihrem sozialen Umfeld zu verheimlichen. Gleichzeitig sind oft Auffälligkeiten oder Veränderungen bei den Frauen zu beobachten, die sich sowohl in körperlicher als auch in psychischer Art ausdrücken. Da die Frauen diese Veränderungen aber stets anderweitig erklären, schreiben Personen aus dem nahen sozialen Umfeld dies dann auch nicht einer Schwangerschaft zu. Vor dem Hintergrund dieser kriminalistischen Erfahrung hat die Polizei folgende Frage: Wer hat in den vergangenen Monaten in seinem Umfeld bei einer Frau oder einem Mädchen eine psychische und/oder körperliche Veränderung oder sonstige Auffälligkeiten wahrgenommen? Auch Gewichtszunahmen, die durch weite Kleidung kaschiert worden sind, oder sonstige damit in Verbindung stehende "fadenscheinige" Ausreden von den Frauen sind für die Ermittler von besonderem Interesse. Darüber hinaus bittet die Polizei auch erneut um Hinweise zum aufgefundenen Frotteetuch. Das markante weiße Tuch, das mit Fußballschlümpfen bedruckt ist, hat eine Größe von 130 Zentimeter Länge und 65 Zentimeter Breite und wurde nach bisherigen Erkenntnissen vor circa 20 Jahren unter dem Namen "LEOLUX" vertrieben. Wer hat ein solches Tuch in der Vergangenheit eventuell gekauft, verschenkt, besessen oder es bei einer Person gesehen? Hinweise sind an den Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0511 109-5222 zu richten. /bu Hinweis an die Redaktionen: Bild(er) zur Meldung finden Sie zum Download unter www.polizeipresse.de/pm/66841/polizeidirektion_hannover/?keygroup=bil d ots Originaltext: Polizeidirektion Hannover Digitale Pressemappe: http://www.polizeipresse.de/p_story.htx?firmaid=66841 Rückfragen bitte an: Polizeidirektion Hannover Öffentlichkeitsarbeit Thomas Buchheit Telefon: +49 (0)511 / 109-1041 Fax: +49 (0)511 / 109-1040 E-Mail: pressestelle@pd-h.polizei.niedersachsen.de http://www.polizei.niedersachsen.de/dst/pdhan/ Original-Content von: Polizeidirektion Hannover, übermittelt durch news aktuell
Medieninhalte
3 Dateien

Weitere Meldungen: Polizeidirektion Hannover

Das könnte Sie auch interessieren: