Polizeipräsidium Mittelfranken

POL-MFR: (1188) Festnahmen endeten mit Widerständen

    Nürnberg (ots) - Viermal leisteten aggressive und renitente Beschuldigte bei ihrer Festnahme am vergangenen Wochenende (26./27.08.2006) den eingesetzten Polizeibeamten Widerstand. In den meisten Fällen waren die Männer stark angetrunken.

    Vier Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte waren notwendig, um einen 34-jährigen Nürnberger am 26.08.2006 gegen 01.30 Uhr in der Luitpoldstraße festzunehmen, nachdem dieser zuvor eine Körperverletzung begangen hatte. Der stark angetrunkene Mann spuckte bei seiner Festnahme einem Beamten ins Gesicht und schlug einem weiteren ebenfalls ins Gesicht. Der 34-Jährige wurde überwältigt und ausgenüchtert.

    Mit knapp 3 Promille wurde am gleichen Tag gegen 16.30 Uhr ein 40-Jähriger in der Vorderen Sterngasse angetroffen und sollte deshalb in Trunkenheitsgewahrsam genommen werden. Obwohl er über die Folgen einer Weigerung belehrt wurde, wehrte er sich heftig und schlug massiv um sich. Außerdem beleidigte er die eingesetzten Beamten in unflätigster Weise. Auch er wurde überwältigt und ausgenüchtert.

    Am 27.08.2006, gegen 04.30 Uhr, wurde ein Streife zum Volksfestplatz gerufen, da es dort zu einem Familienstreit gekommen war. Ein 59-Jähriger hatte seine Ehefrau geschlagen. Als die Beamten den Streit schlichten wollten, schubste sie der Beschuldigte zurück und bedrohte die Beamten. Der ebenfalls stark angetrunkene Mann wurde festgenommen.

    Gegen 19.00 Uhr des gleichen Tages wurde eine Streife der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd davon verständigt, dass ein 23-Jähriger vor der Eis-Arena am Max-Morlock-Platz Freikarten verkaufen würde. Bei der anschließenden Kontrolle zeigte sich der Mann sehr aggressiv und drohte den Beamten sofort mit Schlägen. Außerdem wurde er ausfällig. Bei seiner anschließenden Festnahme schlug er um sich und konnte nur mit Mühe festgenommen werden.

    Gegen alle Beschuldigten wurde Anzeige wegen Beleidigung und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte erstattet. Die eingesetzten Beamten blieben unverletzt.

    Bert Rauenbusch


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