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POL-MFR: (834) Kleinkind starb bei Unglücksfall - in selbst gebauter Betteinfassung tödlich stranguliert

    Fürth (ots) - Ein nicht ganz 2-jähriger Junge kam am Dienstagnachmittag (08.06.05) in Fürth in seinem Kinderbett zu Tode. Der Junge strangulierte sich an der Bettumrandung, die einer mittelalterlichen Burg nachempfunden worden war.

    Die Großmutter hatte das Kind gegen 13.00 Uhr zum Mittagsschlaf in das Bett gelegt, das von Familienangehörigen in Eigenarbeit hergestellt worden war. Die Matratze, die in einer Zimmerecke lag, war auf der freien Längs- und der anschließenden Querseite, zum restlichen Zimmer hin, mit lackierten Spanplatten abgegrenzt worden, denen die Erbauer die Form einer Burgmauer mit Türmen gegeben hatten.

    Als die Großmutter im Laufe des Nachmittags nach dem Jungen sah, fand sie ihn im Bett stehend vor. Nach bisherigen Ermittlungen der Kripo Fürth war der knapp 2-Jährige nach dem Aufwachen aufgestanden und war mit dem Kopf so unglücklich in eine Burgzinnenaussparung geraten, dass er sich dabei strangulierte und zu Tode kam. Sofortige Wiederbelebungsmaßnahmen durch die Angehörigen, die vom Notarzt fortgesetzt wurden, kamen zu spät.

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