Polizeipräsidium Mittelfranken

POL-MFR: (1550) Gefahrgut nicht gesichert

    Erlangen (ots) - Seit 25 Jahren gibt es die Gefahrgutgruppe Mittelfranken, die auf die Kontrollen gefährlicher Güter spezialisiert ist. Dass eine solche Einrichtung auch nötig ist, zeigte sich gestern Vormittag, 09.12.2004, auf der A 3, zwischen Erlangen-West und Frauenaurach. Ein 20-jähriger Niederländer wurde mit seinem 40-Tonnen-Sattelzug zu einer Kontrolle aus dem Verkehr gewunken. Seine Ladung bestand neben Turnschuhen auch aus 12 Tonnen Gefahrstoffen, welche teils hochbrennbar, ätzend und umweltgefährdend waren. Die Liste der Beanstandungen wurde immer länger. Davon abgesehen, dass der Kraftfahrer trotz der brisanten Ladung ständig zu schnell gefahren war, stellten die Polizeibeamten fest, dass die Ladung im Laderaum nicht verzurrt wurde, was zur Folge hatte, dass das Frachtgut haltlos umherrutschte. Ein Fass mit einem giftigen flüssigen Gefahrstoff war bereits von einer daneben stehenden, bzw. rutschenden, Kiste eingedrückt worden. Des weiteren waren 2 Fässer einer hochbrennbaren Flüssigkeit völlig falsch deklariert worden, was dazu geführt hätte, dass die Hilfskräfte im Falle eines Unglücks nicht richtig hätten reagieren können. Ein Unfall hätte ohnehin nicht passieren dürfen, denn der Fahrer konnte keine Unfallmerkblätter vorweisen, welche vorgeschrieben und nötig sind, um den Rettungskräften die erforderlichen Sicherheitshinweise zu geben. Die Kontrolle des Gefahrguttransporters dauerte letztlich 3 Stunden, denn so lange benötigte der Fahrer, um seine Ladung ordentlich zu sichern und die erforderlichen Dokumente beizubringen.

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