Polizeipräsidium Mittelfranken

POL-MFR: (1415) Wieder wurden Seniorinnen Opfer von Dieben

    Nürnberg (ots) - Am 16.11.2004 wurden der Nürnberger Polizei wieder drei Fälle angezeigt, in denen betagte Seniorinnen Opfer von Dieben wurden.

    Im ersten Fall wurde gegen 10.45 Uhr eine Rentnerin in einem Supermarkt im Nürnberger Stadtteil Gibitzenhof an einem Obstverkaufsstand von einer unbekannten, jüngeren Frau von hinten angerempelt. Kurz darauf bemerkte das Opfer den Verlust seiner schwarzen Ledergeldbörse, in der sich neben ca. 140 Euro auch persönliche Gegenstände befunden hatten. Die Verdächtige war ca. 25 Jahre alt, etwa 170 cm groß, schlank, hatte schulterlange, blonde Haare und war mit einem hellen Mantel bekleidet.

    Ebenfalls zu diesem Zeitpunkt kam eine bislang unbekannte Frau in die Wohnung einer Seniorin in der Leopoldstraße. Diese Frau stellte der Rentnerin, mit der sie tags zuvor telefonisch einen Termin vereinbart hatte, allerhand persönliche Fragen, füllte ein Formular aus und bat zum Schluss um eine Unterschrift, die die Seniorin allerdings, nachdem sie misstrauisch geworden war, verweigerte. Anschließend verließ die Unbekannte wieder die Wohnung, ohne dass etwas gestohlen worden war. Es ist zu vermuten, dass durch den Besuch die Lebensumstände des Opfers ausgekundschaftet werden sollten. Die unbekannte Frau war ca. 30 - 40 Jahre alt, hatte blonde, lockige Haare und trug eine helle Bekleidung.

    Gegen 16.00 Uhr erhielt eine Seniorin in der Gaußstraße den Besuch einer unbekannten Frau, die um ein Glas Wasser bat. Als diese Frau die Wohnung wieder verlassen hatte, bemerkte das Opfer das Fehlen seiner roten Geldbörse mit ca. 50 Euro Bargeld sowie Personalausweis und weiteren persönlichen Papieren. Die unbekannte Frau war ca. 30 Jahre alt, etwa 180 cm groß und hatte kurze, dunkelbraune Haare.

    In allen drei Fällen verliefen Fahndungsmaßnahmen bislang ohne Erfolg.

    Die Polizei rät deshalb zu entsprechendem Misstrauen gegenüber Fremden. Diese sollten keinesfalls in die Wohnung eingelassen werden. Notfalls sollte man Vertrauenspersonen hinzuziehen. Bei Verdächtigen wird gebeten, unmittelbar die Polizeieinsatzzentrale über Notruf 110 oder den Kriminaldauerdienst in Nürnberg, Tel. (0911) 211-3333, zu verständigen.

ots-Originaltext: Polizeipräsidium Mittelfranken

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