Polizeipräsidium Mittelfranken

POL-MFR: (530) Gefahrgutunfall auf der BAB A 6 LKW mit Schwefelsäure umgekippt

    Schwabach (ots) - Heute morgen, 16.04.04, kurz vor 07.00 Uhr, ereignete sich auf der BAB A 6, zwischen den Anschlussstellen Schwabach-West und Neuendettelsau, in Fahrtrichtung Heilbronn, ein Gefahrgutunfall.

    Ein Sattelzug aus dem Raum Duisburg, beladen mit 13,6 Tonnen 70%iger Schwefelsäure, kam aus bislang unbekannter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte mit dem Führerhaus in Bäume des angrenzenden Kiefernwaldes. Die Zugmaschine riss ab, Sattelauflieger und Zugmaschine kippten nach links um. Der 47-jährige Fahrer aus Duisburg sowie sein 42-jähriger Beifahrer aus Oberhausen, der zum Unfallzeitpunkt in der Schlafkabine ruhte, wurden schwer verletzt. Der Tankauflieger selbst sowie die Kraftstofftanks der Zugmaschine wurden offensichtlich nicht beschädigt, so dass keine gefährlichen Flüssigkeiten austraten. Der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 100.000 Euro.

    Zur Absicherung des Gefahrguts an der Unfallstelle rückte die Schwabacher Feuerwehr in Mannschaftsstärke aus. Bereits kurz nach sieben Uhr wurde der Verkehr Richtung Heilbronn an der Unfallstelle einspurig vorbeigeleitet.

    Während der Bergungsarbeiten wurde die BAB A 6 - zwischen den Anschlussstellen Schwabach-West und Neuendettelsau - in beide Richtungen für ca. eine halbe bis dreiviertel Stunde komplett gesperrt. Über Rundfunkdurchsagen wurden die Anwohner der umliegenden Gemeinden Rohr und Windsbach gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Diese Vorsichtsmaßnahmen mussten getroffen werden, falls der Tankzug bei der Bergung dennoch leckschlagen sollte. Die Bergung des Tankaufliegers verlief gegen 10.45 Uhr erfolgreich, der Tank ist nach wie vor unbeschädigt.

    Um mit dem schweren Bergungsgerät an den havarierten Sattelzug heranzukommen, musste die Feuerwehr Schwabach ca. 20 bis 30 Bäume fällen bzw. kleinschneiden.

    Nach momentanem Stand muss davon ausgegangen werden, dass die Bergungsarbeiten in den Mittagsstunden bzw. am frühen Nachmittag abgeschlossen sind und der Verkehr dann wieder ungehindert an der Unfallstelle vorbeifließen kann.


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