Polizeipräsidium Mittelfranken

POL-MFR: (1836) Nürnberger Kriminalpolizei klärt Vandalismus in Autolackiererei

    Nürnberg (ots) - Nach intensiven Ermittlungen konnte das Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei jetzt den Einbruch in eine Autolackiererei in der Regensburger Straße in Nürnberg (OTS-Nr. 943 vom 30.60.2003 und 981 vom 04.07.2003) klären, bei dem u. a. durch mutwillige Sachbeschädigungen ein Schaden in Höhe von ca. 100.000 Euro entstanden war. Der dringende Tatverdacht richtet sich gegen vier jugendliche bzw. heranwachsende Intensivtäter im Alter zwischen 14 und 20 Jahren. Gegen das Quartett wurde ein Ermittlungsverfahren wegen schweren Diebstahls und Sachbeschädigung eingeleitet und die Strafanzeige an die Staatsanwaltschaft beim Landgericht Nürnberg-Fürth weitergeleitet.

    Wie berichtet, waren am Wochenende, 28.06./29.06.2003, Unbekannte in die große Werkshalle der Autolackiererei eingedrungen, hatten dort 17 Fahrzeuge, die zum Lackieren vorgesehen waren, gegeneinander gefahren und zwei Pkw davon so schwer beschädigt, dass Totalschaden entstanden war. Ein Pkw davon war unter eine Hebebühne gefahren und die Bühne herabgelassen worden. Mit einem weiteren Fahrzeug fuhren die Unbekannten gegen das Hallenrolltor, so dass dieses total beschädigt wurde. Zusätzlich entwendeten die Vandalen aus der Werkshalle zwei Minimotorroller, eine Kindermotocrossmaschine sowie aus einem Schrank vier Luftgewehre und eine Luftdruckpistole. Bei einer Walddurchsuchung am 02.07.2003 war das versteckte Diebesgut in der Nähe des Tatortes gefunden worden.

    Einen ersten Ermittlungserfolg brachte die kriminaltechnische Untersuchung des Tatortes, bei der eine Speichelspur gesichert werden konnte. Die Auswertung der DNA führte in der Folgezeit zu einem jugendlichen Intensivtäter (14 Jahre), der von der Nürnberger Kriminalpolizei bereits wiederholt wegen Einbruchs- und Körperverletzungsdelikten angezeigt worden war. Mit diesem Ergebnis gelang es schließlich, drei weitere als Intensivtäter bekannte Tatverdächtige zu ermitteln.

    Die vier Tatverdächtigen, die bei ihren Vernehmungen keine Einsicht und Reue für ihr Handeln zeigten, leugneten bis zuletzt hartnäckig die Tatbeteiligung an den massiven Sachbeschädigungen, räumten allerdings zum Teil den Diebstahl der Waffen und Fahrzeuge ein und gaben auch zu, in der Folgezeit mit den gestohlenen Luftdruckwaffen im Waldgebiet geschossen zu haben.

    Alle vier stammen aus den GUS-Staaten und wohnen in Nürnberg. Die Sozialbehörden wurden von dem Fall unterrichtet. Einer aus dem Quartett (20) verbüßt zurzeit wegen anderer Delikte eine Haftstrafe, ein zweiter (14) hat Deutschland in der Zwischenzeit verlassen.

    Die massive Sachbeschädigung hatte Gewerbetreibende in der Regensburger Straße stark verunsichert.

ots-Originaltext: Polizeipräsidium Mittelfranken

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