Polizeipräsidium Mittelfranken

POL-MFR: (2085) Taschendiebstähle im Innenstadtbereich

      Nürnberg (ots) - Am 09.11.2001 und am 10.11.2001
registrierte die Nürnberger Polizei rund 20 Taschendiebstähle im
Innenstadtbereich. Geschädigt waren vor allem Frauen, denen in
Geschäften im Innenstadtbereich aus mitgeführten Handtaschen und
Rucksäcken Geldbörsen entwendet worden waren.

    Am 10.11.2001, gegen 13.30 Uhr, wurde durch eine Zivilstreife der Nürnberger Polizei eine 31-jährige Polin auf frischer Tat betroffen und festgenommen. Die 31-Jährige hatte in einem Geschäft in der Breiten Gasse bei regem Kundenandrang einer 74-jährigen Rentnerin aus der Region die Geldbörse aus einer umgehängten Handtasche entwendet. Bei der 31-Jährigen wurden mehrere Hundert DM Bargeld gefunden, welche eventuell aus weiteren Taschendiebstählen stammen. Die 31-jährige Polin wurde dem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage überstellt.

    In der Vorweihnachtszeit ist insbesondere in der Innenstadt von Nürnberg wieder vermehrt mit dem Auftreten von Taschendieben zu rechnen. Taschendiebe treten meistens im Einkaufstrubel, im Gedränge öffentlicher Verkehrsmittel oder bei Veranstaltungen auf. Die Polizei rät daher, Handtaschen stets geschlossen, nach Möglichkeit unter dem Arm eingeklemmt, zu tragen. Zahlungsmittel sollen grundsätzlich in verschließbaren Innentaschen der Kleidung aufbewahrt werden. Misstrauen ist geboten, wenn man von Fremden angerempelt, scheinbar unbeabsichtigt beschmutzt oder gebeten wird, Geld zu wechseln. Grundsätzlich sollen Geldbörsen nie in Einkaufswägen oder Kinderwägen abgelegt werden. Sind Sie Opfer eines Taschendiebstahls geworden, verständigen Sie sofort die Polizei, informieren Sie Nachbarn, wenn Wohnungsschlüssel gestohlen wurden und Rückschlüsse auf Ihre Adresse gezogen werden können. Insbesondere Rucksäcke und Rucksackaußentaschen sind kein sicherer Aufbewahrungsort für Wertsachen.

ots-Originaltext: Pressestelle Polizeipräsidium Mittelfranken

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