Polizeipräsidium Mittelfranken

POL-MFR: (1951) Fahranfänger raste von Polizei davon - Festnahme und Zeugenaufruf

Nürnberg (ots) - Ein 20-jähriger Fahranfänger flüchtete am 01.11.2013 mit seinem Sportwagen vor der Nürnberger Polizei, nachdem er zuvor im Stadtgebiet Nürnberg eine Rotlicht zeigende Ampel missachtet hatte. Nach einer Verfolgungsfahrt durch zwei Landkreise Mittelfrankens nahm ihn die Polizei fest.

Der Audi-Fahrer stand gegen 02:40 Uhr an der Ampel der Einmündung Äußere Bayreuther Straße / Schafhofstraße in stadtauswärtige Fahrtrichtung. Obwohl das Rotlicht noch deutlich leuchtete, fuhr der 20-Jährige plötzlich los. Hinter ihm stand eine Streifenbesatzung der PI Nürnberg-Ost, die ob des Verhaltens des Fahrers ebenfalls losfuhr und durch deutlich gegebene Zeichen versuchte, das Fahrzeug anzuhalten.

Offenbar bemerkte der junge Mann die Polizei hinter sich, weil er noch im Stadtgebiet Nürnberg seine Geschwindigkeit auf bis zu 200 km/h erhöhte und weiter Richtung stadtauswärts fuhr. Die Beamten nahmen die Verfolgung auf.

Von der Bundesstraße 2 bog der flüchtige Pkw an der BAB-3-Anschlussstelle "Nürnberg-Nord" auf die Autobahn ein und erhöhte seine Geschwindigkeit im weiteren Verlauf noch einmal. Der Tachometer des Dienst-Pkws zeigte teilweise bis zu 240 km/h an. Zudem schaltete der Flüchtende während der Fahrt auf der dunklen Autobahn mehrmals die Fahrzeugbeleuchtung seines Pkws aus.

An der Ausfahrt "Nürnberg-Behringersdorf" endete die Fahrt. Beim Ausfahren verlor der 20-Jährige die Kontrolle über seinen Audi, fuhr mit überhöhter Geschwindigkeit über eine Verkehrsinsel und blieb kurz darauf mit geplatzten Reifen am Fahrbahnrand stehen. Bei der anschließenden Festnahme leistete der junge Mann erheblichen Widerstand.

Ein durchgeführter Alkoholtest vor Ort verlief positiv. Im Zusammenhang mit den noch zu prüfenden Verkehrsverstößen, die während der Flucht begangen worden waren, erwartet den Heranwachsenden nun ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung. An seinem Pkw entstand hoher Sachschaden. Verletzt wurde nach bisherigem Kenntnisstand niemand.

Die Polizeiinspektion Nürnberg-Ost bittet Verkehrsteilnehmer aller Art, die durch die Fahrweise des Beschuldigten möglicherweise behindert, gefährdet oder gar geschädigt wurden, sich mit ihr unter der Telefonnummer 0911 91 95 0 in Verbindung zu setzen.

Bert Rauenbusch/n

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